Gemeindeversammlung

Gut besuchte Gemeindeversammlung in Schwanheim Kandidierende stellten sich vor. Am Sonntag, 25.1.2015 fand in der Evangelischen Kirche in Schwanheim eine ganz besondere Veranstaltung statt. Nach einem Kurzgottesdienst lud Margrit Hechler, die 1.Vorsitzende des Kirchenvorstand die über 100 Anwesenden zu einem Neujahrsempfang ein. Zum Anstoßen gab es Sekt, Orangensaft und Kaffee, eingeschenkt vom „Kirchencafé“-Team der Gemeinde. Der Präses der Synode des Evangelischen Dekanates Bergstrasse, Dr. Michael Wörner aus Einhausen überbrachte die Grüße des Dekanatssynodalvorstandes und bot den am April neu gewählten Kirchenvorstandsmitgliedern die Unterstützung des Dekanates durch Fortbildungsveranstaltungen an. Anschließend verlas er die Erklärung „Für Glaubens- und Religionsfreiheit – gegen Hass und Gewalt“, die von Bergsträsser Religionsgemeinschaften aus Anlass der Terroranschläge in Paris verfasst worden war. Danach stellten Sylke Galler und Martina Pfeiffer vom Kirchenvorstand das erfolgreiche Spendenprojekt zur Finanzierung des barrierefreien Zugangs zur Kirche vor. Schon 1987 habe der Kirchenvorstand über ein solches Vorhaben beraten, nun sei es endlich realisiert worden. Sylke Galler dankte allen, die das Vorhaben durch Spenden unterstützt haben – über 20.000,- € kamen zusammen! Martina Pfeiffer dankte dem Architekten Lothar Mundt und den am Bau beteiligten Firmen. Frau Irmgard Eberlein aus Schwanheim wurde durch eine Urkunde dafür geehrt, dass sie als erste den Zugang zur Kirche am Ersten Advent genutzt und ihn damit inoffiziell „eingeweiht“ hat. Die Versammlung spendete fröhlich Beifall für diese nette Geste des Kirchenvorstandes. Angelika Koep stellte danach den Jahresbericht des Kirchenvorstandes für 2014 vor, der ab sofort in den Kirchen Langwaden und Schwanheim, sowie in der Kapelle Rodau und im Gemeindebüro zum mitnehmen ausliegt. Besondere Aufmerksamkeit fand bei der Versammlung die Vorstellung des vorläufigen Wahlvorschlages für die Kirchenvorstandswahl am 26.4.2015. Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein berichtete von der Arbeit des Benennungsausschusses und gab Informationen zum weiteren Fortgang der Wahl. Insgesamt zwölf Personen haben sich bereit erklärt bei der Wahl zu kandidieren. Diese sind: Sonja Ahlheim, Rita Stelzig und Tim Stuckert aus Langwaden, Tanja Andreas, Anette Kirch und Gabi Mundt aus Fehlheim, Anette Schneider aus Rodau, sowie Klaus Dickerhof, Angelika Koep, Margrit Hechler, Ulrich Heinecker und Barbara Staudigl aus Schwanheim. Es ist dem Kirchenvorstand damit gelungen, genug Kandidierende zu gewinnen um die Zahl der zu wählenden Mitglieder des Kirchenvorstandes von bisher sieben auf neun erhöhen zu können. Weitere Kandidaten wurden von der Gemeindeversammlung nicht vorgeschlagen, so dass der Benennungsausschuss die Liste zum endgültigen Wahlvorschlag erklären konnte. Unter dem Punkt Verschiedenes wurden noch weitere Termine und Vorhaben der Gemeinde bekannt gegeben. Die Versammlung verlief in aufgeräumter und positiver Stimmung. Der Kirchenvorstand bekam viel Lob und Anerkennung für seinen Einsatz durch die anwesenden Gemeindemitglieder. f.d.R.: Hans-Joachim Greifenstein

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Zwei Tage voller Geist und Witz

     Am vergangenen Wochenende fand zum ersten Mal ein „Bergsträsser Kirchenkabarett-Festival“ vor über 500 begeisterten Besucherinnen und Besuchern im Dorfgemeinschaftshaus Schwanheim statt. Auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Schwanheim traten Ulrike Böhmer aus Iserlohn, das „Klerikale Kabarett Kommando“ aus Witten und das „Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett“ auf. Geboten wurde ein bunter Querschnitt aus aktuellen Programmen, die auf verschiedene Weise Innenansichten der katholischen und evangelischen Kirche und „den ganz normalen Wahnsinn des alltäglichen Herumlebens“ behandelten. Es ging um die hinterlistige Abschaffung von Frühmessen, dem allgemeinen Niedergang des Abendlandes, der Zuwendung für Else, der letzten Gottesdienstbesucherin und die Fußballgläubigkeit des Ruhrgebietes. Auch freute sich das Publikum über drei Päpste und einen Rabbi, aufräumwütige Frauen, Küster Karl Koslowski und die Erinnerung an den „hessischen Triathlon“ beim Abendbrot: „Lewwerworscht, Blutworscht un Presskopp“. Gut zu essen und zu trinken gab es auch vor den Auftritten und den Pausen. Als Gastgeber fungierte der Kirchenvorstand und zahlreiche weitere Ehrenamtliche. Viele packten gemeinsam an, um diese außergewöhnliche Veranstaltung zu ermöglichen. „Ich bin stolz auf euch alle“, sagte die Erste Vorsitzende, Margrit Hechler, die mit sichtlichem Vergnügen am Ende des zweiten Abends eine wohl gefüllte Kasse stürzen konnte. Der Erlös der Veranstaltung wird einige tausend € betragen und zur Finanzierung eines barrierefreien Zugangs zur Schwanheimer Kirche beitragen. Der Kirchenvorstand dankt allen Besucherinnen und Besuchern des Festivals, der Künstlerin und den Künstlern, dem Tonstudio Engel, der Firma Veranstaltungstechnik Braun und Getränkelieferant Maus aus Schwanheim für die Unterstützung der Veranstaltung. „Das Festival stieß auf sehr großes Interesse“, freut sich Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein „und das macht uns Mut, wieder mal eine solche Veranstaltung anzubieten.“ Damit hätten alle eine neue Chance, die dieses Mal keine Eintrittskarte bekommen konnten.  

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Gottesdienst: Feier an der Wattenheimer Brücke

Musikalischer Beitrag von den „Pfarrer-Sumpfonikern“ Großen Zuspruch fand der Gemeinschaftsgottesdienst an der Wattenheimer Brücke. Einhausen/Lorsch. Zu einem besonderen Gottesdienst strömten am frühen Morgen bei herrlichem Wetter und etwas Morgendunst die Gläubigen aus Lorsch, Einhausen, Schwanheim und Bensheim zu Fuß, mit Fahrrädern oder mit dem Auto zur Wattenheimer Brücke, um dort gemeinsam zu feiern.href=“http://ad.doubleclick.net/N5766/jump/oms.mannheimer-morgen.de/localnews_lorsch;oms=localnews_lorsch;sz=300×251;nielsen=3b;tile=3;ord=677988380659?“ target=“_blank“> <img src=“http://ad.doubleclick.net/N5766/ad/oms.mannheimer-morgen.de/localnews_lorsch;oms=localnews_lorsch;sz=300×251;nielsen=3b;tile=3;ord=677988380659?“ border=“0″ width=“300″ height=“250″ alt=““ /> </a>   <a href=“http://ad.doubleclick.net/N5766/jump/oms.mannheimer-morgen.de/localnews_lorsch;oms=localnews_lorsch;sz=250×150;ord=677988380659?“ target=“_blank“> <img src=“http://ad.doubleclick.net/N5766/ad/oms.mannheimer-morgen.de/localnews_lorsch;oms=localnews_lorsch;sz=250×150;ord=677988380659?“ border=“0″ width=“250″ height=“150″ alt=““ /> </a> In dem dort angelegten Rondell hatten die Verantwortlichen der Lorscher Kirchengemeinde mit Unterstützung der Stadt Lorsch für alles Nötige gesorgt. Die Schwanheimer Feuerwehr zeigte für die Stromversorgung der Mikrofone und die Verstärkeranlage verantwortlich. Musikalisch sorgten bei dem Taufgottesdienst die „Pfarrer-Sumpfoniker“ mit Dr. Alfred König (Einhausen) am Saxofon, Hans Eisenstein (Schwanheim) an der Trompete, Renatus Keller (Lorsch) an der Gitarre und Uta Voll (Lorsch) am Keyboard für die liturgische und schwungvolle musikalische Begleitung des Gottesdienstes. „Wir konnten nur einmal üben und deshalb klingt unser Zusammenspiel manchmal etwas sumpfig“, erklärte Pfarrer Keller den außergewöhnlichen Namen. Die Gottesdienstteilnehmer allerdings empfanden den Klang mitnichten als „sumpfig“. Nachdem der Taufkrug mit Weschnitzwasser gefüllt war, spielte das Quartett zur Begrüßung „Morning has broken“ und anschließend wurden zwei Lorscher Jungs – Henry und John – mit Weschnitzwasser getauft. Erfrischendes Zwiegespräch Inzwischen hat sich im Kreis herumgesprochen, dass die Predigten der Gemeinschaftsgottesdienste immer etwas ganz Besonderes sind. Nicht zuletzt deswegen waren so viele Gläubige kommen. So wurde diesmal die Predigt als Zwiegespräch zwischen den Pfarrern Dr. Alfred König und Hans Eisenstein gehalten. König erinnerte an die Erschaffung des Paradieses und daran, dass die Schöpfung erhalten werden müsse. Er erinnerte an die Renaturierung der Weschnitz, um Fischen und Pflanzen wieder mehr Raum zu geben, und mahnte, dass man darauf achten müsse, dass Technik und Chemie in der Landwirtschaft nicht überhand nehmen. „Sie reden wie ein typischer evangelischer Pfarrer, der bezahlt wird“, stieg Hans Eisenstein burschikos in das Gespräch ein. Er verstand es einmal mehr, seine ernsthaften Überlegungen in fast kabarettistischer Art zu verkünden, immer wieder unterbrochen durch das Gelächter der Zuhörer. Gott sei auch ein Techniker gewesen und hätte auch Chemie bei der Erschaffung des Paradieses genutzt, so Greifenstein. Man dürfe neue Errungenschaften nicht verteufeln, wenn sie denn richtig angewandt würden. Früher hätte ein Bauer gerademal sich und seine Familie ernähren können, hätte einen Misthaufen vor dem Haus gehabt, aber kein Sparbuch. Heute jedoch könne ein Landwirt etwa 130 Menschen ernähren – und die Technik helfe, manche Naturkatastrophe zu verhindern, so Greifenstein. Selbstkritisch beleuchtete er aber die Situation der evangelischen Kirche und meinte: „Zum Glück sind noch nicht alle ausgetreten, ein paar sind uns ja noch geblieben.“ Die zwei Pfarrer behandelten verschiedene Themen in unnachahmlicher Art. Am Ende folgte tosender Applaus. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde zu einem Imbiss eingeladen, so dass die Gläubigen gestärkt den Heimweg antreten konnten. Aus den Reihen der Gottesdienstteilnehmer war zu hören, dass sicher wieder mehr Menschen den Weg in die Kirchen fänden, wenn die Gottesdienste und speziell die Predigten in so gelockerter Form verkündet würden. par © Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 10.09.2014

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Ökumenisches Pilgern

Ökumenisches Pilgern am 23.08.2014 Zeitungsausschnitt: Marktplatz Bergstrasse, Ausgabe 05.09.2014 Marktplatzanzeige Sehr schön war der Pilgerweg auf den Spuren des Heiligen Franziskus Ende August. Etwa 20 Personen aus dem Bereich der katholischen Nachbarpfarrei und unserer Kirchengemeinde machten sich unter der Leitung von Pfarrer Äneas Opitek bei schönem Wetter auf den Weg von Bensheimer Marktplatz zur katholischen Kirche in Schönberg. An den einzelnen Stationen gab es kurze geistliche Impulse, teilweise gingen wir den Weg schweigend, doch oft auch in fröhliches Gespräch vertieft. Den Beteiligten hat der Weg viel Freude gemacht und die Beziehungen zwischen unseren Gemeinden auf angenehme Weise vertieft. „Das könnten wir nächstes Jahr doch wieder machen“, war die allgemeine Meinung.  

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Auf neuen Wegen Kirchen entdecken

bbiew Sie nennen es bewusst Kirchenbegehung und nicht Kirchenführung. Damit wollen das Katholische Bildungswerk Bergstraße/Odenwald und das Evangelische Dekanat Bergstraße neue Zugänge zu Kirchen, ihrer Architektur und ihrer Geschichte schaffen. Mittwoch 18.00 Uhr Ortstermin an der evangelischen Kirche im Bensheimer Stadtteil Schwanheim. Ein Dutzend Interessierter hat sich eingefunden. Doch bevor es in die Kirche geht, führt Frank Meessen vom Katholischen Bildungswerk die Teilnehmer einige hundert Meter von der Kirche weg. Er bittet darum, das Bauwerk aus der Distanz zu betrachten und zu sagen, was an der Kirche auffällig ist. Weithin sichtbar, schlank, einladend, lauten die Eindrücke der Kirchenbegeher, denen natürlich auch die symmetrische Anordnung der Doppeltürme auffällt. Und dann fällt das Stichwort: klassizistisch. Die Schwanheimer Kirche, so Frank Meessen, sei Ausdruck einer neuen Zeit und eines neuen Denkens. Eine These, die er im Kircheninneren verdeutlichen will. Gegenprogramm zum Barock Die Schwanheimer Kirche wurde 1821 vom Darmstädter Baumeister Georg Moller gebaut. Sie gehört zu jenen Mollerschen Landkirchen, die in klassizistischem Stil errichtet wurden. Sie bilden ein radikales Gegenprogramm zum Barock mit seinen Schnörkeln und glänzenden Gold, in dem sich die Mächtigen und Reichen spiegeln können. Und das springt den Teilnehmern der Kirchenbegehung sofort ins Auge: die Schlichtheit der Kirche und die strenge Symmetrie, die Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt, der Altar, der sich auf gleicher Ebene wie die Kirchenbänke befindet, dagegen die erhöhte Kanzel, die die zentrale Bedeutung der Verkündigung von Gottes Wort unterstreicht. Die Kirche, so stellen die Kirchenbegeher fest, wirke mit ihren Säulen und den klassischen Formen wie ein antiker Tempel, der das Gute, Wahre und Schöne verkörpere. Die Bauweise erinnere damit auch an die Ideale der französischen Revolution Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Passend dazu ertönt zum Abschluss der Kirchenbegehung Beethovens 9. Symphonie mit Schillers Ode „An die Freude“.  Gespräch statt Monolog Die Bezeichnung Kirchenbegehung ist wörtlich zu nehmen. Die Teilnehmer folgen nicht einem Kirchenführer, sondern sie begehen, sie erkunden auf eigenen Wegen die jeweilige Kirche. Bei diesen Kirchenbegehungen halten Birgit Geimer, die Bildungsreferentin des Evangelischen Dekanats Bergstraße und ihr katholischer Kollegen Frank Meessen keine Monologe, sie dozieren nicht. Die Kirchenbegehungen leben vielmehr von den Eindrücken, Ansichten und Erfahrungen der Teilnehmer. Es gleicht einem Gespräch, in dem mehrere Perspektiven zusammengetragen werden, um einer Kirche, ihrer Bauweise und ihrer Geschichte näherzukommen. (Auszug aus Homepage http://dekanat-bergstrasse.ekhn.de)

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Familiengottesdienst und Frühschoppen „in der Kersch“ in Schwanheim

Der vergangene Sonntag ( 13.07.2014) war ein ganz besonderer Tag für die evangelische Kirchengemeinde Schwanheim. Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein durfte sich über ein geradezu „weihnachtlich volles“ Gotteshaus freuen. Unter den beeindruckenden Klängen des Katholischen Kirchenmusikvereins Fehlheim zog er zusammen mit den Kindern und Erzieherinnen des Evangelischen Kindergartens zu Beginn des Familiengottesdienstes in die Kirche ein. Der aus Trockenblumen selbstgebastelte Kopfschmuck der Kinder sorgte für das erste Lächeln auf den Gesichtern, das an diesem Vormittag bei Vielen gar nicht mehr verschwinden wollte. Die Kinder trugen Lieder vor und die Verabschiedung und Segnung der sieben Vorschulkinder aus ihrer Kindergartenzeit wurde in liebevoller und anrührender Weise vollzogen, so dass bei einigen Eltern und Großeltern auch ein paar Tränen kullerten. Im Gottesdienst wurde aber auch immer wieder gelacht und die Lieder der Kinder, der stimmungsvolle Sologesang von Bianca Ritzert und ein Anspiel der Konfirmanden wurden mit Beifall bedacht. Geklatscht wurde auch als der Pfarrer die Besucherinnen und Besucher der evangelischen Kirchengemeinden Langstadt und Schlierbach, die auf ihrer Gemeindefahrt in die Pfalz in Schwanheim zum Gottesdienst Station gemacht hatten als Gäste herzlich begrüßte. Unter dem Jesajawort „All eure Wege will ich eben machen“ führte Greifenstein aus, dass Gott Ausgrenzungen aufhebt, die Menschen immer wieder einführen, um Macht und Herrschaft über andere ausüben zu können. In diesem Zusammenhang warb er bei der Gemeinde um Unterstützung für das Bauprojekt „Barrierefreier Zugang zur Kirche“: „Wir sehen darin auch ein Zeichen des Respekts gegenüber unseren Älteren, bei denen die Mobilität manchmal eingeschränkt ist. Wir wollen ihnen damit zeigen: ihr gehört zu uns.“   Der geplante anschließende „Frühschoppen rund um die Kersch“ musste – der Wetternot gehorchend – ausnahmsweise in der Kirche abgehalten werden, was auf ein durchweg positives Echo stieß: „Jetzt bin ich schon so alt, aber heute trinke ich zum ersten Mal ein Bier in der Kirche“, freute sich Philipp Eberlein (86) und drückte damit aus, was viele andere auch empfanden.     Die Kirchenmusik spielte nach dem Gottesdienst noch Schlager und Marschmusik und rundete mit einem voller Vorfreude auf das WM-Finale optimistisch gespielten „Football is coming home“ eine sehr gelungene und viel beklatschte Darbietung an diesem Vormittag ab. Architekt Lothar Mundt gab vor zahlreichen Interessierten noch Erläuterungen zum geplanten Bauvorhaben und Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein vollzog eine symbolische Grundsteinlegung. „Bis zum Advent soll es geschafft sein“, versprach er der Versammlung. Der finanzielle Ertrag des Tages macht Hoffnung, dass dies Ziel zu erreichen ist: aus Kollekte, Kuchen- und Getränkeverkauf kamen über 1.000,- € zusammen. Besonders den Mitgliedern des Evangelischen Kirchenvorstandes und seinen ehrenamtlichen und angeheirateten Unterstützern gebührt ein großes Lob für die Planung und tatkräftige Durchführung des Frühschoppens. „Es war ein ungewöhnlich schöner Vormittag“, resümierte die etwas müde aber auch sehr zufriedene Sylke Galler vom Fundraisingausschuss des Kirchenvorstandes und sprach damit vielen aus der Seele.  f.d.R.: Hans-Joachim Greifenstein, Pfarrer

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