Jugendliche aus dem Ried und von der Bergstraße erwerben „JuLeiCa“
Die Evangelischen Dekanate Bergstrasse und Ried haben gemeinsam ein großes Seminar zum Erwerb der Jugendleiterkarte (JuLeiCa) auf der Burg Steinegg bei Pforzheim veranstaltet. Das Team um die Dekanats-Jugendreferenten Jörg Lingenberg, Bruno Ehret mit ihrer Kollegin Ulrike Schwahn und dem Gemeindepädagoge Arik Janssen sowie der Kirchenvorsteherin Margit Hechler aus Schwanheim bildeten Jugendliche aus über zehn Gemeinden zu ehrenamtlichen Mitarbeitern für die Jugendarbeit aus.
Neben den Seminarteilen für die JuLeiCa-Bausteine ( Jugendleiter-Profilen, die Organisation von Jugendangeboten, Gruppenprozesse, Entwicklungspsychologie oder Aufsichtspflicht und Haftung) standen praxisbezogene Einheiten für den Dekanatskonfirmandentag am 14.September in der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim auf dem Programm.
In seinem Eröffnungsgottesdienst arbeitete Jörg Lingenberg mit dem Team das Thema „Opfer sein“ aus christlicher Sicht und am Beispiel Jesu auf, das ja auch unmittelbar in Bezug steht zur Jugendarbeit. Lingenberg erinnerte in einem Nachruf an den im Februar plötzlich verstorbenen Jugendpfarrer Thomas Hoffmann, der das Konzept der Mitarbeiterschulung ursprünglich mit ausgearbeitet hatte und der für die Jugendlichen ein wichtiger seelsorgerischer Begleiter war.
Positive Gruppendynamik
Jessica Eckhardt, Jugendleiterin aus Schwanheim, gestaltete das Rahmenprogramm. Eine Aktion dabei war ein „Stadtspiel“, für das Teilnehmergruppen mit einem Apfel ausgestattet wurden, den sie im nahegelegenen Pforzheim eintauschen sollten. Am Abend wurden die Erfahrungen aus den „Tauschgeschäften“ und die überraschenden Tauschobjekte zusammengetragen.
Für eine reibungslose und ausgewogene Verpflegung sorgte Marion Klumpp, Mitarbeiterin beim Diakonischen Werk in Rimbach. Zur Hand gingen ihr dabei Hannah Eckhardt und Oliver Guthier vom Vorstand der Evangelischen Jugend im Dekanat Bergstraße. Die nächste Mitarbeiterschulung wird im nächsten Jahr wiederum in den Osterferien stattfinden. Wer sich für das Ausbildungsangebot der Evangelischen Dekanate Bergstrasse und Ried interessiert, kann sich mit der Evangelischen Dekanatsjugend in Heppenheim (06252/6733-51 oder -47) in Verbindung setzen. (Text: Margrit Hechler)
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Portugiesische Pfarrerin für internationale Kontakte
Kirche in der Minderheit, in der Diaspora! Was heißt das eigentlich? Das konnten die Besucher von Lichtbildvorträgen in den evangelischen Kirchengemeinden Schwanheim, Zotzenbach und Zwingenberg aus berufenem Munde erfahren. Die portugiesische Pfarrerin Sandra Reis war zu Gast im Evangelischen Dekanat Bergstraße und berichtete über die evangelisch-presbyterianische Kirche, die in ihrem Heimatland nur rund 2.000 Mitglieder hat.Sandra Reis (Foto oben) ist Vizepräsidentin der evangelisch-presbyterianischen Kirche und Pfarrerin in Figueira da Foz, ca. 230 Kilometer nördlich von Lissabon. Dass sie in Portugal eine Minderheitenkirche vertritt, spielt für sie im Alltag keine Rolle. “Wir haben gute Beziehungen zur katholischen Kirche. Ich fühle mich als Pfarrerin respektiert und akzeptiert. Auch wenn wir anders Gottesdienst feiern, andere Lieder singen oder unterschiedlich beten, können wir doch vieles gemeinsam machen. Als Christen haben wir die gemeinsame Mission, das Evangelium zu verkünden. Ich fühle mich als Teil der Familie.“Auch wenn Portugal ein katholisch geprägtes Land ist, fühlt sich Sandra Reis als Pfarrerin akzeptiert und respektiert. Aber weil Frauen als Geistliche in Portugal nun mal Seltenheitswert haben, kommt es mitunter zu Missverständnissen. Sandra Reis war bei einem Zahnarzt, der sie für einen „pastor“ hielt. Er meinte, angesichts dieses Berufes habe sie aber schöne Hände. Das portugiesische „pastor“ heißt auf Deutsch Schäfer. Pfarrerin Reis stellte klar: sie beaufsichtige keine Schafe, sondern arbeite mit Menschen.
Die finanzielle Lage ihrer Kirche beschreibt die 39jährige als andauernde Herausforderung. Die 14 Pfarrerinnen und Pfarrer sind längst nicht alle hauptamtlich tätig, etliche gehen einem Nebenberuf nach, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Die Kirche besitzt zwar einige Häuser, die vermietet sind. Doch die Mieteinnahmen gehen zurück und der Renovierungsbedarf steigt. Die Gaben der Gemeinde im Gottesdienst und die Zuwendungen der Landeskirche sind die Haupteinnahmequellen. Hinzu kommen die Spenden von ausländischen evangelischen Kirchen insbesondere in den USA, der Schweiz, und Deutschland für Projekte in der Jugend-, Frauen- oder Bildungsarbeit. „Mit dem Geld“, sagt Sandra Reis, „ist es ein ewiger Kampf, der Monat für Monat neu ausgetragen wird“.
Erschwerend wirkt sich die Wirtschafts- und Finanzkrise aus, durch die weitere Einnahmen weggebrochen sind. Ein Problem nicht allein der evangelischen Kirche Portugals. Viele junge und gut ausgebildete Menschen seien emigriert – nach England, nach Deutschland, nach Luxemburg und in die Schweiz, erzählt die Pfarrerin. Früher hätten viele ihr Glück im benachbarten Spanien gesucht. Doch das habe jetzt mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie Portugal. „Ich kann die jungen Menschen gut verstehen. Sie suchen eine Perspektive. Für uns in Portugal werden die Probleme dadurch aber größer – nicht nur in finanzieller Hinsicht“, betont Sandra Reis. Nach ihren Angaben sind allein 1.500 portugiesische Krankenschwester wegen der Krise im Land nach Deutschland gegangen. Fast so viel wie ihre gesamte Kirche Mitglieder hat.
„Wir sind ein armes Land, aber wir leben nicht im Elend“, sagt Sandra Reis. Mit den Möglichkeiten, die die evangelisch-presbyterianische Kirche in Portugal hat, versucht sie, den Armen – ganz gleich welcher Konfession – praktisch zu helfen. In einem Diakoniezentrum gibt es einen Kindergarten und eine Vorschule. Alten Menschen wird Essen nach Hause gebracht. Es gibt eine Lebensmittelausgabe für ca. 140 Familien. Ein Sozialarbeiter und ein Psychologe kümmern sich um Familien in schwierigen Lebensverhältnissen. Über ihre Gemeindemitglieder sagt Sandra Reis: „Es sind vorwiegend arme Leute, aber sie haben ein großes Herz“.
Wer der Pfarrerin aus Portugal zuhört, gewinnt nicht den Eindruck, da sei eine portugiesische Kirche stolz auf ihren Minderheitenstatus, sich selbst genug und igele sich ein. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn es zum Beispiel um Hilfe und Unterstützung geht, spricht Sandra Reis nicht vom Geld, sondern vom – wie sie es formuliert – weltweiten Blick. „Wir sollten nicht mit hängendem Kopf herumlaufen und nur auf unsere eigenen Füße gucken, sondern uns in der Welt umschauen und fragen: was macht ihr für gute Sachen, die wir auch bei uns machen könnten? Es gibt so vieles, was wir von anderen lernen können. Und es gibt vieles, was wir anderen geben können. Wenn wir den internationalen Austausch verstärken, dann ist das gut für alle“.
Sandra Reis selbst hat in ihrer Jugend an internationalen Freizeiten teilgenommen und in Deutschland auch evangelische Kirchentage besucht, die sie als sehr bereichernd empfunden hat. Sie ist davon überzeugt, dass die Jugendfreizeiten, die das Evangelische Dekanat Bergstraße seit vier Jahren gemeinsam mit Jugendlichen aus Portugal veranstaltet (Foto unten), eine Möglichkeit seien, den Zusammenhalt zu stärken. Austausch über Landesgrenzen hinweg ist für sie keine Einbahnstraße: „Wir in Portugal sind nur der kleine Finger, aber auch der kleine Finger ist wichtig für den ganzen Körper“.
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Die Nachricht vom plötzlichen Tod des beliebten Pfarrers von Einhausen hat sehr viele Menschen aus Einhausen und Umgebung zutiefst erschüttert. Thomas Hoffmann war für sie mehr als ihr Pfarrer – er war ihr Freund. Er war die helfende Hand, die stützende Schulter und das immer offene Ohr. Wir trauern um einen wundervollen und großherzigen Menschen, den Gott zu sich gerufen hat.
Die Betroffenheit ist auch darum so groß, weil Pfarrer Hoffmann in den 18 Jahren seines Dienstes sehr viele Kinder getauft, Jugendliche konfirmiert, Brautpaare eingesegnet und trauernde Hinterbliebene beim Abschied von einem geliebten Menschen getröstet hat. In zahlreichen Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen, in Unterricht und Seelsorge ist er vielen Menschen ein wichtiger und wertvoller Begleiter gewesen.
Seine offene und freundliche Art hat ihn leicht Kontakte knüpfen lassen, seine tiefe Frömmigkeit war glaubwürdig und seine fröhliche Art war ansteckend. Nicht wenigen wird erst jetzt richtig bewusst wie wichtig er ihnen über all die Jahre geworden ist.
Die Anteilnahme in der Bevölkerung ist überwältigend und berührt uns tief.
Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und allen Menschen, die ihm nahe standen und persönlich verbunden waren.
Die Trauerfeier fand am 17.2.2013 in der Evangelischen Kirche Einhausen statt. Die Beisetzung von Pfarrer Hoffmann erfolgte im Kreise seiner nächsten Angehörigen in seinem Heimatort Brandau.
Viele Menschen sind traurig und nicht wenige auch verunsichert, wie es nun weiter gehen wird. In seiner Sitzung vom 13.2.2013 hat der Kirchenvorstand mit dem amtierenden Dekan des Dekanates Bergstraße, Herrn Pfarrer Birschel, über die nun entstandene Lage beraten.
Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein hat die Vakanzvertretung in Einhausen übernommen. Gemeinsam mit dem Kirchenvorstand und der Mitarbeiterschaft von der Kirchengemeinde Einhausen wird er dafür sorgen, dass die wichtigsten Dienste der Kirchengemeinde Einhausen weiterhin bereit stehen. Gottesdienste, Taufen, Konfirmation, Trauungen und Beerdigungen werden von Pfarrerinnen und Pfarrern, bzw. Prädikantinnen und Prädikanten aus der Nachbarschaft übernommen.
www.kirche-einhausen.de
Der Tod von Pfarrer Thomas Hoffmann reißt eine Lücke in das Gemeindeleben, die nicht einfach zu schließen ist.
Pfarrer Hoffmann hat uns ein frommes, fröhliches und Welt zugewandtes Christentum vorgelebt. In diesem Sinne wollen wir auch in Zukunft – mit Ihrem Wohlwollen und Ihrer Unterstützung – unsere Gemeinde gestalten. Wir tun dies, so wie auch Thomas es getan hat, im Vertrauen auf die Gnade und Barmherzigkeit unseres Vaters im Himmel.
„Unter Deinen Flügeln kann ich gehen,
Und in Deiner Hand da bin ich ganz geborgen.
Nichts kann mich trennen von der Liebe die Du gibst
Und Du begleitest mich in einen neuen Morgen.“ (Thomas Hoffmann)
Vielleicht ist es manchen Menschen nicht bestimmt lange hier bei uns auf der Erde zu sein.Vielleicht sind manche Menschen nur auf der Durchreise oder sie leben ihr Leben einfach schneller, als wir Anderen. Sie brauchen gar nicht hundert Jahre hier unter uns zu sein, um alles zu erledigen. Sie schaffen es im Handumdrehen. Manche Menschen kommen in unser Leben nur kurz vorbei, um alles zu bringen. Ein Geschenk, eine Hilfe, eine Lektion die wir gerade brauchen, irgend etwas ! Und das ist der Grund, warum sie zu uns kommen. Nur auf einen Sprung, sozusagen. Dieser Mensch hat uns beigebracht, über die Liebe, über das Geben, darüber wie wichtig jemand sein kann. Das war sein Geschenk an uns. Er hat es vorbeigebracht und ist dann wieder gegangen. Vielleicht musste er nicht länger bleiben, denn er hat sein Geschenk abgegeben und dann war er frei weiterzureisen, weil er eine ganz besondere Seele war.
Aber das Geschenk bleibt uns für immer !
(unbekannter Verfasser)
13.02.2013 Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein
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Allgemeines
Die evangelische Kirchengemeinde Schwanheim gehört mit 33 weiteren Gemeinden zum Evangelischen Dekanat Bergstraße, liegt im Visitationsbezirk (Propstei) Starkenburg und ist Teil der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit Sitz in Darmstadt. Sie wirkt in den Ortschaften Schwanheim (1.220 Einwohner), Langwaden (348), Fehlheim (1.699) und Rodau (971) und hatte am 31.12.2012 1.556 Mitglieder. Von den 4.238 Einwohnerinnen und Einwohnern dieser Orte waren zu diesem Zeitpunkt also 37% evangelisch.
Die Kirchengemeinde ist der Diakoniestation Bensheim-Zwingenberg angeschlossen, Mitglied in der „Allianz für den freien Sonntag“ des Evangelischen Dekanates Bergstraße und Mitglied bei der ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft „Oikocredit“.
Im Jahr 2012 sind 6 Personen aus der Kirche aus- und eine in die Kirche wieder eingetreten. 14 Gemeindemitglieder wurden bestattet, es gab 11 Taufen, 17 Jugendliche wurden konfirmiert und 5 Paare wurden getraut.
Es wurden in Schwanheim, Langwaden und Rodau 108 Gottesdienste gefeiert, (darunter vier Passionsandachten, ein Buß-und Bettags- und zwei Schulgottesdienste). Zahlreiche davon durch Prädikantinnen und Prädikanten gestaltet, wofür an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich gedankt werden soll. Insgesamt 5.617 Personen kamen an den Sonn- und Feiertagen in den Gottesdienst – im Durchschnitt 91 Personen, das entspricht einer Quote von 5,8 % der Gemeindemitglieder. (Landesdurchschnitt 2008: 3,8 %). Neunmal wurde in Schwanheim nach dem Gottesdienst zum Kirchencafé eingeladen. Dieses Angebot erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.
Ökumenischer Lobpreisgottesdienst
Der monatliche Lobpreisgottesdienst unserer Kirchengemeinde zusammen mit der Katholischen Gemeinde Fehlheim ist inzwischen zu einem festen Bestandteil des Kirchenjahres geworden. Manche Gemeindemitglieder kommen zu jedem Lobpreisgottesdienst, andere kommen nur ab und zu vorbei. Aber immer nehmen alle etwas mit nach Hause. Eine Melodie, eine Liedzeile, ein liebes Wort, ein Lachen… Im Sommer gab es dann eine Premiere. Die Evangelischen Gemeinden Einhausen und Schwanheim feierten zusammen mit der Katholischen Gemeinde Fehlheim den ersten gemeinsamen Open-Air-Lobpreis an der Wattenheimer Brücke. Der Erfolg war überwältigend. Mehr als hundert Menschen folgten der Einladung. Bei untergehender Sonne wurde gesungen und gebetet. Eine Fortsetzung fand dieser gemeinsame Lobpreis im Januar 2013 in der Schwanheimer Kirche. Zusammen wurde bei Kerzenschein und viel Musik, das neue Jahr begrüßt und dafür gebetet dass Gott auch in diesem Jahr den Weg mit uns geht.
Klangmeditation
An jedem ersten Sonntag findet um 19 Uhr in der Kirche in Schwanheim eine Klangmeditation statt. Die Kirche wird hierzu stimmungsvoll mit Kerzen erleuchtet. Von CD ist meditative Musik zu hören, besinnliche Texte werden verlesen und Impulse durch Klangschalen gegeben. Das Angebot wird regelmäßig von etwa zehn Personen aus Schwanheim und Umgebung genutzt.
Kindergottesdienst
Im Jahr 2012 fanden 22 Kindergottesdienste statt, die regelmäßig von etwa 6-12 Kindern zwischen 5 und 11 Jahren besucht wurden. An unserem Krippenspiel wirkten dieses Jahr 19 Kinder mit. Unser KiGo-Team besteht zur Zeit aus 7 Teamern, die sich viermal im Jahr einen halben Tag zur Planung der KiGo-Aktivitäten treffen.
Zusätzlich zu unseren 22 Kindergottesdiensten haben wir dieses Jahr an dem Frühlingsgottesdienst mitgewirkt, den Kinderkirchentag besucht, einen Ausflug zu der Eröffnungsfeier des neuen Diakoniegebäudes in Bensheim und einen Ausflug in das Kloster Lorsch mit einem Kinderprogramm zum Brotbacken mitgemacht. Auf dem Gemeindefest haben wir uns mit einem Puppenspiel, Kinderschminken und Basteln beteiligt. Im Herbst haben wir am Erntedankgottesdienst mitgewirkt, unseren traditionellen Stockbrotabend gefeiert und im Winter dann das Krippenspiel einstudiert und aufgeführt. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass viele Kinder bei unserem Kindergottesdienst mitmachen und freuen uns auch sehr über weitere Teamer.
Die Konfizeit in 2012
Wieder ein Jahr vorbei in dem eine Gruppe Jugendlicher in unserer Gemeinde konfirmiert wurde und eine neue Gruppe den Weg zur Konfirmation begonnen hat. Immer wieder eine aufregende und spannende Zeit für die Jugendlichen und das Team. Im vergangenen Jahr bereiteten sich 17 Jugendliche auf ihren großen Tag vor. Die Konfi-Wochenenden waren immer etwas ganz besonderes und mit viel Spaß verbunden. Aber auch viel Arbeit wurde geleistet und viel Persönliches mit der Gruppe geteilt. Beindruckend war, dass die Konfis ein ganz besonderes Gespür dafür hatten, wenn ein Thema einem oder mehreren in der Gruppe sehr nahe ging, sehr berührte. Dann gab es keine Späße, keine Witze…sondern sie waren sehr mitfühlend und rücksichtsvoll. Ein tolles Erlebnis! Auf der Konfifreizeit in Maria Einsiedel wurden einige unserer Konfis für einen Videoclip interviewt und gefilmt. Der daraus entstandene Film wurde als Start am Eröffnungsgottesdienst des Jugendkirchentages gezeigt. Die neue Konfigruppe ist größer. Im aktuellen Jahrgang haben wir 24 Jugendliche die sich seit Juni 2012 auf ihren großen Tag vorbereiten. Gleich im August ging es auf die Jugendburg Hohensolms zur ersten Konfi-Freizeit. Zusammen mit den Konfirmanden aus Gronau/Zell und Einhausen verbrachten wir eine schöne und ereignisreiche Zeit. Im weiteren Verlauf kamen viele Wochenenden und viele Themen die bearbeitet wurden. Dies Gruppe zeichnet sich, und das ist nicht oft so, durch ihre Singfreudigkeit aus. Sie überraschen das Team immer wieder durch besondere Einlagen und Darbietungen ihrer Stimmen. Und man muss die Jugendlichen loben denn sie gehen oft und regelmäßig in den Gottesdienst und ihr Benehmen ist erste Klasse!
Teamer in unserer Gemeinde
Immer wenn sich die Konfis nach der Konfirmation verabschieden ist die Spannung im Team groß. Wer hat noch nicht genug von uns, wer will Konfi nochmal von der anderen Seite erleben, wer möchte sich ehrenamtlich engagieren??? Und auch in diesem Jahr wurden wir wieder sehr positiv überrascht. Von 17 Jugendlichen sind 11 Teamer geworden! Das ist eine beachtliche Zahl und besonders bewundernswert wenn man bedenkt wie sehr die Schule doch den Alltag und die Freizeit der jungen Menschen bestimmt. Trotz alle dem sind sie bereit sich in vielfältiger Weise einzusetzen. Neben den Konfi-Wochenenden und der Vorbereitung dazu begleiten sie die Konfis auf die Freizeiten, sie nehmen an den Teamerfortbildungen teil und einige haben auf Mitarbeiterschulungen des Dekanats begonnen ihren Jugendleiterschein zu machen. Ohne unsere Teamer wäre die Konfirmandenarbeit so wie sie jetzt ist nicht möglich. Die erwachsenen Teamer könnten diese Aufgaben alleine nicht stemmen. Es ist eine Freude zu sehen wie sehr sie sich einbringen und beginnen Verantwortung zu übernehmen. Es ist nicht ganz einfach die Rolle des Konfi zu verlassen um dann eine Leitungsrolle zu übernehmen. Das braucht Zeit, Bereitschaft zu lernen und an sich zu arbeiten und es erfordert viel Freude an dem was getan wird. Diese Freude und Begeisterung können wir an jedem Konfiwochenende erleben und sie genießen! Jetzt schon gibt es aus der aktuellen Konfi-Gruppe Anfragen wie man Teamer werden kann. Das freut uns ganz besonders und wir sind gespannt wen wir nach der Konfirmation in unserem Teamerkreis begrüßen dürfen.
Kindergarten
Unser Kindergarten ist voll belegt, alle 40 Plätze sind besetzt. Die Personalsituation hat sich deutlich verbessert, nach zwei Jahren Unterbesetzung sind nun alle Stunden vergeben. Höhepunkt war die Renovierung unseres Bauzimmers, sie begann im Februar mit Gesprächen mit der Stadt Bensheim, im Oktober wurde der Raum völlig renoviert. Die Fertigstellung erfolgt eventuell im Februar 2013 wenn alle Möbel geliefert sind.
Ansonsten begingen wir die üblichen Feste: Frühlingsgottesdienst, Abendmahl an Ostern im Kindergarten mit Pfarrer Greifenstein, Teilnahme am Gemeindefest und an der Sichelhenk, Erntedank-gottesdienst mit anschließendem Kaffee und Apfelkuchen, Erntedanksuppe mit den Kindergarteneltern, Martinsumzug und Nikolaussuche am Waldtag. Die Seniorinnen der Kirchengemeinde wurden an Ostern und zu Weihnachten besucht. In der Weihnachtszeit wurden Päckchen für acht Familien in Russland gepackt.
Es gab zwei Elternabende, einen zur Wahl des Elternbeirates (Jennifer Würsching, Nadine Eberlein, Tina Schuster) und einen zur Frage der Raumgestaltung. Nach den Sommerferien wurde erstmalig eine Elternumfrage durchgeführt. Das Resultat zeigte eine hohe Zufriedenheit der Eltern mit der Einrichtung und gab wertvolle Hinweise für die Weiterarbeit.
Weitere Angebote für Kinder Pfarrer Greifenstein erteilt vier Stunden Religionsunterricht pro Woche im 3. und 4. Schuljahrgang der Carl-Orff-Schule in Fehlheim. Gemeinsam mit seiner Frau Doris macht er einmal in der Woche den Schulabgängerjahrgang im Kindergarten mit biblischen Geschichten vertraut.
Malkurs
Jeden Montag findet ein Malkurs für Kinder im Haus der Begegnung statt. Er wird von einem Kreis Ehrenamtlicher unter der Leitung von Harald Blecke gestaltet.
Kinderchor
Der Singkreis Schwanheim lädt dienstags zur Teilnahme an einem Kinderchor unter der Leitung von Cosima Seitz ins Haus der Begegnung ein. Angesprochen werden Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter.
Frauenkreis
Der Frauenkreis hat sich 22 mal getroffen. Es ist nicht immer möglich, dass alle 13 Mitglieder dabei sind, aber zu zehnt waren wir meistens. Die Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes zum Weltgebetstag und des Gottesdienstes zum 2.Advent macht jedes Jahr sehr viel Freude. Neben anderen Themen war es sehr ermutigend, uns mit zwei Filmen zu beschäftigen, die in Kinshasa, der Hauptstadt des Kongo gedreht worden sind. Im Mittelpunkt steht das musikalische Können der Menschen dort. Sie machen begreiflich, wie belebend Musik auch in Notsituationen sein kann und wie sie hilft, den Alltag und die Lebenssituation ein wenig zu verändern. Runde Geburtstage haben wir nicht ausgelassen, sondern gern miteinander gefeiert. Im Frühling haben wir uns einen wunderschön spaßigen „Brennesselabend“ gemacht, zu dem jede von uns ein besonderes Gericht aus frischen Brennesseln „gezaubert“ hatte. Ein Nachfolgeabend im nächsten Frühling ist wünschenswert.
Kirchenvorstand
Der Kirchenvorstand traf sich zu acht Sitzungen (davon eine in der „Enklave Wattenheim“) und einem Stammtisch auf dem Winzerfest. Außerdem führten wir im August gemeinsam mit dem Kirchenvorstand Einhausen einen Besuch im Bibelmuseum Frankfurt durch, der mit einem Abschluss beim Äbbelwoi in Sachsenhausen gekrönt wurde. Die Stimmung im Kirchenvorstand ist harmonisch, die Zusammenarbeit konstruktiv. Kirchenvorstandsmitglieder engagieren sich auf vielfältige Weise in den Gemeindegottesdiensten, bei Festen und Veranstaltungen und übernehmen sehr viele organisatorische Dinge, die sich nicht im Rampenlicht der Gemeindeöffentlichkeit abspielen. Mehrere hundert Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden hier geleistet.
Besuchsdienstkreis
Auch im vergangenen Jahr wurden über 130 Personen zum Geburtstag oder anderen Anlässen persönlich besucht.Verantwortlich dafür ist der Besuchsdienstkreis unserer Kirchengemeinde.
Seniorenkreise
Die Schwanheimer Senioren unter der Leitung von Gertrud Staudigl kommen wöchentlich zusammen. Entweder gibt es ein gemütliches Beisammensein, oder Gedächtnistraining unter der Anleitung von Annita Borger, desweitern noch Dia-Vorträge und zwei Ausflüge. Im Mai ging es in den Palmengarten nach Frankfurt und im Oktober nach Neustadt an der Weinstraße. Die Rodauer unter der Leitung von Waltrud Orluk treffen sich einmal monatlich mit einem wechselnden Programm. Höhepunkte im Jahreslauf sind die gegenseitigen Besuche. So kommen die Schwanheimer regelmäßig zum immer sehr liebevoll vorbereiteten Erntedankfest nach Rodau und die Rodauer kommen einmal zu einem Gegenbesuch nach Schwanheim. Das geplante gemeinsame Grillen wurde wegen schlechten Wetters kurzerhand ins Haus der Begegnung verlegt und mithilfe von Bier, Bratwurst und der musikalischen Begleitung von Herrn Joachim Wulff aus Fehlheim wurde es ein ganz toller Nachmittag, von dem alle noch lange geschwärmt haben.
Musikdarbietungen in den Kirchen
Am Sonntag, 25.3. führte der Chor „ars musica „A Mass for Peace“ von Karl Jenkins auf. Am Sonntag 24.6. und am Sonntag, 18.11. wirkte der Chor „Cantemus“ im Gottesdienst mit, der „Singkreis Schwanheim“ sang bei der Konfirmation, am Ewigkeitssonntag und beim Benefizabend im Dorfgemeinschaftshaus. Die Folkloregruppe „Strandgut“ veranstaltete am Samstag, 26.5. ein Konzert mit „Liebesliedern aus aller Welt“. Der „Katholische Kirchenmusikverein Fehlheim“ gestaltete den Erntedankgottesdienst musikalisch mit. In der Langwadener Kirche gab der Gesangverein „Liederkranz“ am 4. Advent ein Konzert.
Erwachsenenbildung
Gemeinsam mit der Ev. Kirchengemeinde Einhausen wurden wieder Gesprächsabende im Rahmen der „Glaubensreise“ unter dem Leitthema „Expedition zum Ich“ durchgeführt. Die Abende wurden im Durchschnitt von 15 Personen besucht.
Finanzen
Der Haushaltsplan der Kirchengemeinde belief sich auf Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 306.945,- €. Die Kirchengemeinde verfügte Ende Dezember 2012 über Rücklagen in Höhe von 214.777,92 €. Davon sind 11.848,68 € zweckgebunden für die Renovierung der Orgel, 8.208,06 € für Belange des Kindergartens und 53.610,43 € für Bauangelegenheiten. Für den Gemeindespiegel haben 74 Gemeindemitglieder insgesamt 1.399,- € gespendet. In der Kollektenkasse gingen darüber hinaus insgesamt 22.588,32 € ein. Davon wurden 5.927,36 € an Pflichtkollekten abgeführt. Diese Kollekten werden von der Landessynode beschlossen. Die übrigen Mittel verblieben zunächst in unserer eigenen Gemeinde. Ein Teil wurde an Projekte und Einrichtungen außerhalb unserer Gemeinde weiter geleitet (Brot für die Welt, Bensheimer Tafel, Hospiz Bensheim, Kinderkrebshilfe, AIDS-Waisen Projekt in Isoko/Tansania usw. usf.).
Im Mai 2012 hat der Kirchenvorstand 850 Brief mit der Bitte um Spenden für die Renovierung des Jugendkellers verschickt. Bis Ende 2012 wurde er über 150 mal mit einer Spende zwischen 5,- und 750,- € beantwortet. Dadurch gingen 8.591,11 € ein. Darüber hinaus wurden uns kostenlos Arbeitsstunden von Handwerkern geschenkt. Durch eine Spende des „Vereins für Jugendhilfe“ in Heppenheim in Höhe von 2.000,- €, einem 5.000,- €-Zuschuss des Evangelischen Dekanates Bergstraße, dem Ergebnis des Benefiz-Kleinkunstabends von über 3.000,- € und den bereits vorhandene Spenden und Rücklagen konnten weit über 50% der erforderlichen 45.000,- € aufgebracht werden. Federführend bei diesem Spendenprojekt war der „Fundraising-Ausschuss“ des Kirchenvorstandes unter der Leitung von Sylke Galler und der Unterstützung von Christian Rupp, dem Fundraising-beauftragten unseres Dekanates. Der Kirchenvorstand dankt allen Geberinnen und Gebern sehr herzlich für ihre Spenden!
Personen
Die Erzieherinnen Yvonne Hoffmann und Gabriele Wagner schieden aus dem Dienst im Kindergarten aus, Frau Sandra Goral-Krämer aus Reichenbach begann neu und verstärkt seit 15.8. das Team der Erzieherinnen. Frau Brigitte Opper schied nach 15 Jahren aus dem Ehrenamt der Kollektenrechnerin aus und wurde im Gottesdienst am Zweiten Advent mit Dank und Applaus verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Frau Karla Gebhardt aus Schwanheim.
Öffentlichkeitsarbeit
Die Zusammenarbeit mit der örtlichen Presse ist sehr gut. Sechsmal im Jahr erscheint der Gemeindespiegel, der aufmerksam gelesen und jetzt auch teilweise farbig gestaltet wird. Für Redaktion und Lay-Out ist seit Jahren Heike Loreth ehrenamtlich verantwortlich. Seit 2012 betreibt unsere Kirchengemeinde eine eigene Homepage. Ihre Gestaltung und Unterhaltung wurde durch eine großzügige Spende der Firma bc-unity aus Bensheim ermöglicht, die Pflege der Inhalte hat Kirchenvorsteherin Martina Pfeiffer übernommen. Die Seiten wurden im vergangenen Jahr fast 18.000mal aufgerufen, als „eindeutige Besucher“ konnte das Zählsystem 1.285 Personen fest stellen.
Der Jahresbericht der Kirchengemeinde wird im Kirchenvorstand beraten und verabschiedet und an Presse, Multiplikatoren und interessierte Gemeindemitglieder weiter geleitet.
Haus der Begegnung
Unser Gemeindehaus verdient seinen Namen wirklich zu Recht. Regelmäßig versammeln sich dort: Senioren, Kindergottesdienstkinder, Malkreis, Konfirmanden, Frauenkreis, Kirchenvorstand, „Glaubensreise“. Als Gäste kommen regelmäßig: Der Singkreis, der Kammerchor „Cantemus“, die „Kirchturmschwälbchen“, die Theatergruppe der „Volksbühne Schwanheim“, die Seniorengymnastikgruppe. Darüber hinaus finden besondere Veranstaltungen der Kirchengemeinde und zahlreiche Familienfeiern statt. Wenn nicht gerade die Heizung „spinnt“ ist es ein netter Ort, der praktisch in der ganzen Woche von vielen Menschen genutzt wird.
Offene Kirche
Unsere Kirchen in Langwaden und Schwanheim sind regelmäßig zur Besichtigung und stillen Einkehr offen. In Schwanheim gab es einige Probleme durch Kinderstreiche. Dadurch sah sich der Kirchenvorstand gezwungen, die Kirche zum ersten Mal seit Jahren wieder abzuschließen, was von nicht wenigen bedauert wurde. Durch einige Gespräche konnten die Voraussetzungen geschaffen werden, die Kirche wieder vom Morgen bis zum Anbruch der Dunkelheit zu öffnen. Der Kirchenvorstand dankt allen, die ehrenamtlich den Schlüsseldienst versehen.
Archiv
Unser Pfarrarchiv steht für Familien-forschung zur Verfügung. Kurt Müller aus Einhausen betreut die Anfragen, die an das Gemeindebüro zu richten sind.
Besondere Ereignisse im Leben der Kirchengemeinde
Das Osterfrühstück am 8.4. nach dem Gottesdienst um 6 Uhr im Haus der Begegnung war auch diesmal wieder gut besucht. Ein reich bestücktes Frühstück ließ keine Wünsche offen.
Am 27.4. fand der Dankeschönabend für die Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde statt.
Am Pfingstsonntag, 27.5. fand das Gemeindefest in Schwanheim statt. Der Erlös in Höhe von 1.114,50 € wurde je zu 50% der Diakoniestation Bensheim-Zwingenberg und der Renovierung der Orgel in der Schwanheimer Kirche zur Verfügung gestellt.
Vom 25.5. – 10.6. fand zum zweiten Mal eine gut besuchte Kunstaktion in der Schwanheimer Kirche – dieses Mal unter dem Motto „Kontraste“ – statt.
Am Sonntag, 24.6. fand nach dem Gottesdienst das „Kirchencafé“ ausnahmsweise im Haus der Begegnung statt, da die Gemeinde zur Besichtigung der „Baustelle Jugendkeller“ eingeladen war. Zahlreiche Interessierte nahmen das Angebot wahr und ließen sich von Architekt Lothar Mundt über die Planung und den Fortgang der Arbeiten informieren.
Am Sonntag, 23.9. gestaltete eine Delegation der tansanischen „Moravian Church“ (= Herrnhuter Brüdergemeine) den Gottesdienst in Schwanheim mit, der gemeinsam mit der Einhäuser Gemeinde gefeiert und entsprechend gut besucht wurde. war. Der Gesang der Gäste und die temperamentvolle Predigt von Pfarrer Samwel Kabigi beeindruckten alle positiv. Im Anschluss fand eine Aussprache zum Thema „Partnerschaft“ statt, die vom Beauftragten des Ev. Dekanates Bergstrasse für Mission und Ökumene, Pfarrer Tilman Pape geleitet wurde.
Darüber hinaus fanden recht häufig besondere Gottesdienste statt und waren alle gut bis sehr gut besucht: Frühlingsgottesdienst mit dem Kindergarten und dem Kindergottesdienst, Zeltgottesdienst im Rahmen des Festwochenendes „Rodau verein’t“, Aktion „Sommerkirche“ mit der Ev. Kirchengemeinde Einhausen und hier besonders der Gottesdienst an der Wattenheimer Brücke, Gottesdienst im Dorfgemeinschaftshaus Schwanheim zur „Sichelhenk“, Kerbgottesdienste in Langwaden und Rodau, Erntedank-gottesdienst mit dem Kindergarten und dem Kindergottesdienst.
An der Gemeindefahrt unter der Leitung von Doris und Hans-Joachim Greifenstein nach Rom vom 13.-19.10. nahmen 27 Gemeindemitglieder teil. Die Reise hat die Teilnehmenden nachhaltig begeistert.
Der Kleinkunst-Benefizabend am 28.10. war sehr gut besucht, das Programm fand ein sehr gutes Echo und brachte über 3.000,- € für die Renovierung des Jugendkellers ein.
Die Renovierung des Jugendkellers hat uns das ganze Jahr über beschäftigt. Die Spendenaktion „Herzenswunsch“ war ein großer Erfolg. Im Dezember beschloss der Kirchenvorstand, eine junge Pädagogin als Leiterin der Jugendarbeit befristet auf zwei Jahre anzustellen.
Besondere Termine im Jahr 2013
Mittwoch, 14.2. 19 Uhr Valentinsgottesdienst“ in Schwanheim
Samstag, 16.2. 17 Uhr Konzert für Kinder in der Kirche Schwanheim
Sonntag, 17.2. 17 Uhr Konzert des Singkreises in der Kirche Schwanheim
Freitag, 1.3. 14.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag mit anschliessendem Beisammensein im „Haus der Begegnung“
Sonntag, 28.4. 17 Uhr Benefizkonzert für den Jugendkeller mit „Funtastixx“ in der Kirche Schwanheim
Sonntag, 5.5. Konzert mit „Kammerchor Cantemus“ in der Kirche Schwanheim Sonntag, 23.6. Gottesdienst und Sommerfest im Kindergarten Frühjahr: Eröffnung des Betriebs im Jugendkeller im Schwanheimer Pfarrhaus
Vom 1.6.-31.8. hat Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein Studienurlaub zum Thema: „Die Theologie des Franz von Assisi und ihre Bedeutung für unsere heutige Zeit“.
29.9. – 12.10. Dritte Kunstausstellung zum Thema „Liebe“
Dieser Jahresbericht wurde vom Ev. Kirchenvorstand Schwanheim am 29.1.2013 verabschiedet.
Evangelische Kirchengemeinde Schwanheim
Margrit Hechler, 1. Vorsitzende
Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein, Rohrheimer Straße 27 64625 Bensheim Tel.: 7 94 40
Homepage: www.ev-kirchengemeinde-schwanheim.de
E-Mail: ev.kirchengemeinde-schwanheim@ekhn-net.de
Spendenkonto: Kollektenkasse der Ev. Kirchengem. Schwanheim Kontonummer 300 25 65 Sparkasse Bensheim, BLZ 509 500 68
Gemeindebüro im Pfarrhaus Rohrheimer Str. 27 in Schwanheim dienstags von 15 – 17 Uhr und donnerstags von 16 – 18 Uhr geöffnet. Gemeindesekretärin: Christa Czaplinski
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Das Lobpreisteam der Kirchengemeinden Einhausen und Schwanheim sowie der Katholischen Kirchengemeinde Fehlheim, hatten am 16. Januar 2013 zum ersten gemeinsamen Neujahrslobpreis in die Kirche nach Schwanheim eingeladen.
Zusammen das neue Jahr mit Liedern und Gebeten begrüßen, eine Atempause einlegen und den Alltag kurz ausblenden, Ruhe finden und sich einfach Gott widmen mit ganzer Seele, das war die Idee die hinter dieser Einladung stand. Gemeinschaft erleben und das nicht nur mit den Menschen mit denen man immer zusammen ist, sondern noch mit vielen anderen die diese Art des Gottesdienstes schätzen oder kennenlernen möchten .
Viele folgten dieser Einladung und das obwohl es schneite und nicht zum ausgehen einlud. Aber die Kirche füllte sich mit Menschen verschiedenen Alters. Die jüngsten waren Konfirmanden aus Einhausen und Schwanheim.
Das Wetter konnte die Stimmung nicht beeinträchtigen. Nach der Begrüßung ging es dann auch schon mit dem ersten Lied los. „Vater wir sind hier, kommen wie wir sind“ sang die Lobpreisgemeinde begeistert. Begleitet wurden die Lieder von Thomas Hoffmann und Margrit Hechler auf der Gitarre und von Henry Spielhof auf der Cachon. Eine Cachon (oder auch Cajon) ist ein aus Peru stammendes perkussives Musikinstrument (Kistentrommel). Es hat einen trommelähnlichen Klang und wird mit den Händen gespielt.
Nach vier weiteren Liedern las Rico Klos einen Text über die Vielfalt des Glaubens und der Glaubensgemeinschaften vor. Ein Text der sicher viele zum Nachdenken angeregt hat. Anschließend wurde wieder gesungen, gebetet und wieder gesungen.
Mit einem Segen und einem Segenslied endete der erste Neujahrslobpreis. Es wird in Zukunft sicher noch weitere Gottesdienste dieser oder ähnlicher Art geben. Das Lobpreisteam wird rechtzeitig darüber informieren wenn es einen weiteren Gottesdienst in dieser Zusammensetzung geben wird. Mit den besten Wünschen und diesem Versprechen verabschiedete sich das Team von den Gottesdienstbesuchern und freut sich schon auf das nächste Mal.
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Roger Eichhorn ist seit 1.1.2003 als Küster und Hausmeister in der Ev. Kirchengemeinde Schwanheim tätig. Im Gottesdienst am 31.1.2012 ehrte Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein den Jubilar und dankte ihm für seinen Dienst. Die Gemeinde quittierte seine Worte mit Beifall und alle waren zufrieden.
Jubiläum im Kindergarten
Am Dienstag, 15.1.2013 wurde Inge Kohler für ihr 20jähriges Dienstjubiläum im Ev. Kindergarten Schwanheim geehrt.
Leiterin Elke Diel-Opper gratulierte im Namen der Mitarbeiterschaft und der Eltern und überreichte ein Geschenk. Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein schloß sich den guten Wünschen im Namen des Kirchenvorstandes an. Frau Kohler hat Höhen und Tiefen in der Kindergartenarbeit erlebt und ist immer noch mit Freude bei der Sache.
Zugleich wurde mit Angela Kühner eine neue Erzieherin herzlich an ihrem ersten Arbeitstag begrüßt und von Kindern, Kolleginnen und Pfarrer willkommen geheißen.
„Nun ist endlich das Team der Mitarbeiterinnen komplett“, freute sich Pfarrer Greifenstein. Zum ersten Mal seit längerer Zeit sind alle Planstellen voll besetzt. „Möge es noch ganz lange so bleiben“ war der fromme Wunsch des Pfarrers.
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