Hessentag im Sternendom

„Was, Sie sind von der evangelischen Kirche?“ Christen engagieren sich ehrenamtlich beim Sternendom Wer zum ersten Mal auf einen Hessentag kommt, könnte meinen, er befinde sich auf einer Messe für Sicherheit und Heimatschutz. An vielen Ständen präsentieren sich die Bundeswehr sowie die Hessische Polizei. Und so gehören Bundeswehrsoldaten und Polizisten zum Straßenbild – aber nicht nur sie. Denn – Gott sei Dank – ist auch die Kirche mit ihrem Veranstaltungszelt, dem Sternendom, vertreten. Das „Bodenpersonal Gottes“ ist hier in Gestalt von vielen ehrenamtlichen Helfern und vor allem Helferinnen vor Ort anwesend. Ehrenamtliche Hilfe von der Kirchengemeinde Bensheim-Schwanheim Freundlich wird man von den Frauen der Evangelischen Kirchengemeinde Bensheim-Schwanheim angesprochen, wenn man sich dem imposanten Kuppelzelt nähert. Unaufgeregt und mit einem Lächeln im Gesicht weisen sie die Besucher des Hessentages auf das umfangreiche Kulturprogramm im Sternendom hin und laden zu den Andachten und Konzerten am Mittag und frühen Nachmittag ein. Dabei ergäben sich, so Margit Hechler, die eine von rund 60 Ehrenamtlichen von der Kirchen-gemeinde ist, oft berührende Gespräche mit den Besuchern. „Ein Mann erzählte mir heute von seiner bevorstehenden Operation, und das ihm der Ort und das Gespräch gut getan hätten. Ich schätze die vielen Begegnungen hier mit so unterschiedlichen Menschen.“ So wie Frau Hechler geht es auch den anderen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen von der Bensheimer Kirchengemeinde, die sich hier für ein oder zwei Tage rund acht Stunden am Sternendom engagieren. Die Frauen scheinen viel Spaß bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz zu haben, und das trotz der zum Teil unerträglichen Hitze. Doch an den nahegelegenen Badesee denkt hier kaum eine. „Wir sind eine lebendige Kirchengemeinde und habe sofort zugesagt, als wir gefragt wurden hier mitzuhelfen“, so Gabriele Mundt. Für ihren Einsatz werden die Frauen dennoch entlohnt: mit Freigetränken und Essen sowie einem kleinen Abschlussfest am Ende des Hessentages. „Wir gehören als Kirche auf dem Hessentag!“ Man merkt den Frauen an, dass sie schon viele Gemeindefeste und Aktionen gemeinsam geplant und durchgeführt haben. Sie sind ein eingespieltes Team, jeder Ablauf sitzt, keine von ihnen drängt sich in den Vordergrund. Es geht schließlich um den Auftrag der Kirche: Den kirchendistanzierten Menschen hier etwas von der frohen Botschaft glaubhaft rüberzubringen. Und das gelingt ihnen so gut, dass nicht wenige Hessentagsbesucher erstaunt sind. Yvonne Geffert, von der Frauenhilfe der Bensheimer Kirchengemeinde, erzählt von einem älteren Herrn, der erstaunt den Sternendom mit dem Ausruf betreten hätte: „Was, sie sind von der evangelischen Kirche?“ Nach Ansicht vom Schwanheimer Gemeindepfarrer Hans Greifenstein, (die eine Hälfte des bekannten Babenhäuser Pfarrkabaretts) sollte Kirche sich genau so präsentieren. „Neben der Bundeswehr und der Polizei gehört die Kirche auf dem Hessentag. Das Fußvolk ist uns als Volkskirche wichtig.“ Für ihn als Pfarrer war schnell klar, dass seine Kirchengemeinde der Landeskirche vor Ort unter die Arme greift. „So ein Event kann niemand alleine stemmen. Und es zeigt ja auch, wie gut die Zusammenarbeit zwischen der kirchlichen Basis und der kirchlichen Leitungsebene funktioniert.“ Für die Frauen ist der Sternendom jedenfalls schon jetzt eine Sternstunde in ihrem Gemeindeleben. (www.sternendom.de)

Weiterlesen

Einführung Dekan Kreh

„Mit offenen Ohren hören, was andere Menschen brauchen“ Amtseinführung von Dekan Kreh Die Starkenburger Pröpstin Karin Held hat den neuen Dekan des Evangelischen Dekanats Bergstraße, Arno Kreh, in sein Amt eingeführt. Bei dem Festgottesdienst in der voll besetzten Kirche von Schwanheim bezeichnete sie ihn als „geistlichen Architekten“, der gemeinsam mit anderen an dem „Dekanatsbauplatz“ arbeite und dabei das Ganze im Blick haben müsse. 18.01.2014 bbiew Artikel: Download PDF Drucken Teilen Feedback v.l.n.r. Präses der Kirchensynode Dr. Ulrich Oelschläger, der Bergsträßer Präses Dr. Michael Wörner, Annette Claar-Kreh, Arno Kreh Seine erste Predigt als Dekan war keine „Regierungserklärung“ mit konkret benannten Vorhaben. In der Auslegung des Predigttextes aus dem 1. Korintherbrief (2,1-10) machte Arno Kreh vielmehr deutlich, auf welcher Grundlage er sein Amt wahrnehmen wolle. Der Glauben verschaffe einen neuen Blick auf die Welt. Durch den Glauben könnten wir die Welt mit anderen Augen sehen und auch erkennen, was sonst übersehen werde. „Wir wollen als Dekanat Kirche gemeinsam gestalten und Menschen zum Leben ermächtigen“, sagte der neue Bergsträßer Dekan. Die Weisheit Gottes stifte Gemeinschaft über den eigenen Kirchturm hinaus. Das ermögliche „mit offenen Ohren zu hören, was andere Menschen brauchen“, sei es bei der Hospizarbeit, der Tafelarbeit, den Diakoniestationen, bei dem Einsatz gegen Rechtsradikalismus oder einer Willkommenskultur für Flüchtlinge. An dem Festgottesdienst wirkten auch der stellvertretende Dekan Hermann Birschel mit sowie Hannah Böhnisch vom Kirchenvorstand in Groß-Umstadt und der Kranichsteiner Pfarrer  Dietmar Volke, ein langjähriger Weggefährte Arno Krehs. Fürbitten sprachen Pfarrer Birschel, Margit Hechler vom Kirchenvorstand in Schwanheim sowie Beate Schuhmacher-Ries, Referentin im Heppenheimer Haus der Kirche. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Propsteikantor Konja Voll an der Orgel und von einem beeindruckenden Spontanchor aus verschiedenen Gemeinden und Kantoreien, der von Dekanatskantor Klaus Thielitz geleitet wurde. Zu dem Einführungsgottesdienst in der voll besetzten evangelischen Kirche von Schwanheim waren auch zahlreiche Gäste aus der Kirchengemeinde Groß-Umstadt im Dekanat Vorderer Odenwald gekommen, in der Arno Kreh zuletzt 17 Jahre als Gemeindepfarrer tätig war. Dass sogar Gemeindemitglieder aus Cleeberg und Espa im Dekanat Wetterau, seiner ersten Station als Pfarrer, anwesend waren, unterstreicht, wie sehr der 56jährige geschätzt wird. Das kam auch in den Grußworten beim anschließenden Empfang zum Ausdruck. So bedauerte es der Präses der Kirchensynode der EKHN, Dr. Ulrich Oelschläger, dass Arno Kreh jetzt nicht mehr stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses der Synode sein könne. „Wo gibt es sonst einen Pfarrer, der zugleich gelernter Bankkaufmann ist“, betonte Oelschläger. Die beiden katholischen Dekane, Hans Georg Geilersdörfer (Dekanat Bergstraße-Ost) und Thomas Meurer (Dekanat  Bergstraße-Mitte) boten dem evangelischen Dekan ein „freundliches Miteinander“ an und eine Fortsetzung der „wunderbaren ökumenischen Zusammenarbeit“ etwa beim Schutz des Sonntags. Als Geschenk überreichten sie dem Fußball-Fan Kreh eine kleine Torwand für den Schreibisch. „Sonntagsschutz bleibt genauso wichtig wie die Armutsbekämpfung – das ist unsere gemeinsame Sprache“, sagte der Präses des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald, Dr. Michael Vollmer. Er beschrieb Arno Kreh als politisch denkenden und handelnden Menschen. Weil sich aus dem Vorderen Odenwald gleich zwei Pfarrer für das Amt des Bergsträßer Dekans beworben hatten und die Einführung noch dazu in Schwanheim und damit bei Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein, der zuvor im Vorderen Odenwald tätig war, stattfindet, stellte Vollmer fest: „Die Bergstraße übt auf Vordere Odenwälder eine kolossale Anziehungskraft aus.“ In ihrem Grußwort für das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN in Mainz hob Dr. Brigitte Bertelmann ebenfalls den Sonntagsschutz hervor, für den sich Zentrum wie Dekanat gleichermaßen engagierten. Bertelmann, die seit Jahren eng mit Arno Kreh zusammenarbeitet, sprach von seiner „friedlichen, offenen, sachlichen und ruhigen Art“ und seiner Fähigkeit, „die richtigen Fragen zu stellen“. Die Leiterin des Diakonischen Werks Bergstraße, Brigitte Walz-Kelbel, überreichte dem Dekan einen Regenschirm als Symbol für zwei aktuelle Arbeitsschwerpunkte der Diakonie: die Wohnungslosenhilfe, die immer mehr junge Menschen betreut und die Arbeit mit  inzwischen 800 Flüchtlingen im Kreisgebiet. Tendenz: weiter steigend. Für die Nachbardekanate hieß Dekan Joachim Meyer vom Dekanat Vorderen Odenwald Arno Kreh in der Starkenburger Leitungsrunde willkommen. Er dankte zugleich dem stellvertretenden Bergsträßer Dekan, Hermann Birschel, der fast ein Jahr lang das Dekanat kommissarisch leitete. Stellvertretend für den Landrat des Kreises Bergstraße unterstrich der Kreisbeigeordnete Kurt Knapp die gute Zusammenarbeit des Landkreises mit den Kirchen. Das solle fortgesetzt werden. Für das Evangelische Dekanat Bergstraße übereichte Präses Dr. Michael Wörner  einen Zuschuss für eine Orientierungshilfe. Gemeint ist ein Navi für das Auto, das zielsicher den Weg zu den 34 Kirchengemeinden im  Dekanat weise. Dem neuen Präses Michael Wörner (Einhausen) und der neuen stellvertretende Präses Irmgard Wagner (Zwingenberg) hatte Pröpstin Held zuvor im Gottesdienst einen Segenszuspruch erteilt. Die Pröpstin hatte zudem auszugsweise Passagen aus der Kirchenordnung vorgelesen, die die Aufgaben eines Dekans beschreiben. Arno Kreh meinte dazu abschließend, da werde ihm ganz bange. Mit seinem Schlussappell, „ich schaffe es nicht allein; es ist wichtig, dass Sie alle an meiner Seite stehen“, streckte er die Hand zur Zusammenarbeit ganz weit aus.

Weiterlesen

Jahresbericht 2013

Zu unser Kirchengemeinde gehörten am 31.12.2013 1.529 Mitglieder. Die Kirchengemeinde ist der Diakoniestation Bensheim-Zwingenberg angeschlossen, Mitglied in der „Allianz für den freien Sonntag“ des Evangelischen Dekanates Bergstrasse und Mitglied bei der ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft „Oikocredit“ mit einer Einlage in Höhe von 5.000,- €. Im Jahr 2013 sind 18 Personen aus der Kirche ausgetreten, Eintritte gab es keine. 23 Gemeindemitglieder wurden bestattet, es gab 23 Taufen, 24 Jugendliche wurden konfirmiert und 8 Paare wurden getraut. Es wurden in Schwanheim, Langwaden und Rodau über 100 Gottesdienste gefeiert. Neben den Sonntagsgottesdiensten waren dies: Weltgebetstag, Passionsandachten, open-air-Gottesdienst an der Wattenheimer Brücke, Gottesdienst zur Sichelhenk, Kerbgottesdienste, Buß-und Bettagsgottesdienst, Gottesdienste des Frauenkreises im Advent, sowie Gottesdienste zu Ehejubiläen. Zahlreiche davon durch ehrenamtlich tätige Prädikantinnen und Prädikanten gestaltet und fast alle von Gemeindemitgliedern mitgestaltet, wofür an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich gedankt werden soll. Insgesamt 5.160 Personen kamen an den Sonn- und Feiertagen in den Gottesdienst – im Durchschnitt 86 Personen, das entspricht einer Quote von 5,6 % der Gemeindemitglie-der. (Durchschnitt in Deutschland 2011: 3,8 %). Zehnmal wurde in Schwanheim nach dem Gottesdienst zum Kirchencafé eingeladen. Dieses Angebot erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Lobpreis Ein weiteres Jahr ökumenischer Lobpreis unserer Kirchengemeinde und der katholischen Gemeinde Fehlheim. Immer am ersten Dienstag im Monat treffen sich Menschen die eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen möchten. Eine Pause von Hektik und Stress. Zusammen mit anderen singen und beten, das ist etwas für die eigene Seele. Es kann trösten, erfreuen und zur Ruhe kommen lassen. Im vergangen Jahr ging der Lobpreis auch auf Reisen. Im Frühjahr waren wir zu Gast in Langwaden. Der Chor hatte extra seine Probe für den Lobpreis verschoben und es war ein besonderer Genuss mit so vielen Sängern und Sängerinnen zusammen zu lobpreisen. Im Oktober durften  wir in Rodau in der Kapelle unseren Gottesdienst feiern und waren sehr erfreut, dass viele Rodauer kamen, um mit uns zu Singen und zu Beten. Diese Erfahrungen waren so schön, dass auch im kommenden Jahr jeweils ein Lobpreisgottesdienst in Langwaden und einer in Rodau stattfinden wird. Besonders freut sich das Lobpreisteam über die Teilnahme von mehreren Jugendlichen die zur Zeit den Konfirmandenunterricht besuchen. Klangmeditation Sie findet regelmäßig an jedem ersten Sonntag im Monat um 19 Uhr in der Schwanheimer Kirche statt und wird durchschnittlich von 15 Personen besucht. Texte und Musik in Langwaden zum ersten Mal wurde im Dezember an den Sonntagen zu Lesungen und Musik in die Langwadener Kirche eingeladen. Kindergottesdienst Beim Osterbasteln haben die Kinder 196,20 € für die Renovierung der Orgel zusammen gebracht. Leider fand der letzte Kindergottesdienst am 22.6. statt und ruht zur Zeit. Wir suchen nach Freiwilligen, die sich ehrenamtlich in einem Kindergottesdienstteam engagieren. Kindergarten Unser Kindergarten wurde 2013 von 40 Kindern besucht. In diesem Jahr fanden viele Renovierungsarbeiten statt. Mitten im Kindergartenbetrieb wurden der Turnraum und das Mittelzimmer mit Fußboden, Fensterbank und Anstrich renoviert. Zu allem Glück hat Frau Weidlich noch unser Kinderbad gestrichen. Auch im Kindergartenhof hat sich einiges getan: Unter die Schaukeln kam ein neues Kiesbett für den Fallschutz, und eine Kräuterspierale haben wir im Sommer mit den Kindern gebaut für viele Kräuter. Verschiedene Büsche wurden im Herbst entfernt und bieten uns im Frühjahr Platz für Blumenbeete. Fortbildungen: Einen „Rot Kreuz Kurs am Kind“ besuchten die Erzieherinnen, und zum Thema „Das Kindliche Spiel“ wurde im Hebst eine Teamfortbildung besucht. Abendmahl im Kindergarten mit Pfarrer Greifenstein, Sommerfest und Gottesdienst im Kindergartenhof mit Pfarrer Ferber, an Ostern und an Weihnachten Besuch der Senioren. Verschiedene Aktionen im Rahmen der Tandem Arbeit mit der Carl Orff Schule fanden statt:  wie Experimente mit Großen, Kennenlerntag, Schulbesichtigung. Teilnahme mit dem Traktor von Familie Werner an der Sichelhenk. Beim Wahlelternabend wurde ein neuer Elternbeirat gewählt. Ihm gehören an: Doris Werner (1. Vorsitzende), Alexandra Löchelt, Nadine Eberlein, Tina Schuster. Wichtig ist auch das Erntedankfest im Kindergarten: Vorschuleltern kochten die Gemüsesuppe und alle  Eltern wurden zum Mittagessen eingeladen. Teilnahme des Kindergartens am Erntedankgottesdienst. Gut besuchtes Laternenfest im Kindergarten, Adventsbasar im Kindergartenhof. Die Päckchenspenden gingen dieses Jahr an ein Kinderheim in Polen. Auch in diesem Jahr führten wir eine Elternumfrage durch: mit einem positiven Ergebnis und zufriedenen Eltern. Die von der Stadt Bensheim betriebene Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kindergartengebäudes wurde am 19.3. zehn Jahre alt. In dieser Zeit wurden damit 42.300 Kilowattstunden Strom im Wert von 19.330,- € erzeugt. Die Menge entspricht in etwa dem Jahresverbrauch eines Vierpersonenhaushaltes. Konfirmandenarbeit Die Konfirmandenarbeit war im vergangenen Jahr ganz anders wie in den vielen Jahren davor. Zu Beginn des Jahres fuhren wir mit unseren 17 Jugendlichen auf die zweite Konfifreizeit nach Maria Einsiedel. Dort beschäftigten wir uns mit dem Thema Taufe. Danach gab es dann große Veränderungen in unserer Arbeit. Nach dem plötzlichen Tod von Thomas Hoffmann beschlossen wir, gemeinsam mit den Verantwortlichen der Konfirmandenarbeit aus Einhausen, den Rest der Zeit  zusammen als Konfigruppe zu verbringen. Nach vielen Jahren gemeinsamer Aktivitäten mit den Jugendlichen unserer Nachbargemeinde und aus Freundschaft zu Thomas und den Teamern, war es eine selbstverständliche Unterstützung die wir „Schwanheimer“ gerne übernahmen. „Gut, dass wir einander haben“ entwickelte sich auch weiter nach der Konfirmation zu einem sehr wichtigen Motto in unserem Miteinander. Wir beschlossen auch das aktuelle Konfijahr zusammen zu verbringen. So treffen sich die Konfis und  Teamer abwechselnd in Einhausen und in Schwanheim zum gemeinsamen Unterricht. Wir nehmen diese Situation als eine Chance Neues auszuprobieren und wir profitieren alle von der Vielfalt der Gruppe und von jedem Einzelnen. So ist die Freundschaft zwischen unseren beiden Gemeinden im Bereich der  Konfirmandenarbeit intensiver geworden und die Zukunft wird zeigen was sich daraus noch alles entwickeln kann.   Jugendarbeit Die Jugendarbeit ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Gemeindearbeit. Da sind die vielen jungen Menschen die nach ihrer Konfirmation als Teamer weiter in unserer Gemeinde aktiv sind. Die Gruppe steigt stetig an, selbst wenn einige durch Studium und Ausbildung nicht mehr an unseren Aktivitäten teilnehmen können.  Mehrere unserer Teamer haben inzwischen ihren Jugendleiterschein oder stehen kurz davor ihn zu bekommen. Dazu müssen sie an drei Mitarbeiterschulungen vom Dekanat teilnehmen. Gerne schenken sie ihre Freizeit, um für sich, aber auch für unsere Gemeinde diese Ausbildung zu machen. Dies wollen wir im nächsten Jahr zum Anlass nehmen unsere  Jugendlichen noch anders in die Jugendarbeit einzubinden und ihnen mehr Verantwortung zu geben.  Nach einer Kennenlernphase, bei der sie von Erwachsenen begleitet werden, sollen sie unsere neue Jugendgruppe führen und begleiten. Unser Jugendkeller ist nun fertig und soll bald ganz in die Hände der Jugendlichen übergehen. Sie sollen hier einen Ort haben, an dem sie sich treffen können zum reden, Musik hören, spielen und um andere Aktivitäten  zu planen.   Frauenkreis Unser Vorhaben vom  Frühjahr 2012, uns noch einmal um Kräuter zu kümmern, haben wir Anfang April in die Tat umgesetzt. Für eine lehrreiche Kräuter-wanderung im Niederwald luden wir die Kräuterexpertin Frau Christiane Tydecks ein.  Trotz des Nieselregens hatten wir sehr viel Freude bei diesem Erkundungsgang. Beim gemeinsamen Abendbrot mit Quark, Butter und frischem Vollkornbrot probierten wir die vielen gesammelten Kräuter, wobei wir zusätzlich über die Artenvielfalt noch ganz viel Interessantes lernten. Natürlich haben wir uns auch wieder intensiv – in ökumenischer Runde – um die Vorbereitungen zum WGT (dieses Mal aus Frankreich) bemüht. Auf großes Interesse stieß das geschichtlich gewachsene ganz andere Verhältnis von Kirche und Staat in unserem Nachbarland und welche besonderen Anstrengungen dies gerade für die Minorität der protestantischen Kirchen bedeutet, wobei den Hugenotten ein besonderes Interesse zuteil wurde. Im April verstarb hochbetagt Margret Thatcher. Anhand eines Films haben wir uns mit der wechselvollen Geschichte ihres Lebens befasst. Anderen bedeutenden Frauen der näheren Vergangenheit und Gegenwart galt ebenso unser interessierter Blick. Darüber haben wir aber auch nicht die Frauen mit den runden Geburtstagen in unserer eigenen Gruppe vergessen, sondern sie feiernd gewürdigt. Aber in einer Gruppe, die so lange schon zusammen ist, werden während eines Jahres auch manche leidvollen Erfahrungen miteinander geteilt. Insgesamt trafen wir uns 19 Mal, wobei wir immer zwischen 8 und 13 Teilnehmerinnen waren.   Besuchsdienstkreis Auch in diesem Jahr hat sich der Besuchsdienstkreis regelmäßig getroffen und zahlreich Besuche in der Gemeinde – meistens zu Geburtstagen – geplant und durchgeführt.   Seniorenkreise In Rodau treffen sich die Senioren monatlich in Schwanheim wöchentlich. Es bestehen gute Kontakte zueinander. So kamen die Rodauer wieder zum Grillen nach Schwanheim und  die Schwanheimer zum Erntedankfest nach Rodau. Der Ausflug in den Hessenpark Ende Mai war gut besucht trotz des wenig erfreulichen Wetters.   Kirchenvorstand Die Leitung unserer Gemeinde traf sich zu elf Sitzungen. Das Klima ist stets konstruktiv, nicht selten sogar fröhlich. Eine selbstorganisierte Fortbildung – gemeinsam mit dem KV Einhausen – im Odenwald und gesellige Veranstaltungen (Winzerfest, Weihnachtsessen) tragen das Ihre dazu bei. Im Oktober fand ein gemeinsames Treffen mit den Kirchenvorständen von Einhausen und Lorsch statt. Nach einem Rundgang mit Vortrag über das Klostergelände gab es eine Vorstellungsrunde und ein gemeinsames Essen im „Brauhaus“. Es war der Startschuss für eine vertiefte Zusammenarbeit der drei Gemeinden.   Musikdarbietungen in der Kirche Im vergangenen Jahr fanden besonders viele musikalische Darbietungen statt, die in der Regel gut bis sehr gut besucht waren: 16.2. Kinderkonzert des Singkreises Schwanheim 17.2. Konzert „Glory to God“ des Singkreises Schwanheim mit Solisten und dem „Collegium Musicum“ 28.4. Benefizkonzert für die Renovierung des Jugendkellers mit „FUNtastiXX“ und dem Chor der Carl-Orff-Schule (1.000,- € Erlös!) 5.5. Medelssohn-Konzert mit dem Kammerchor „Cantemus“ 19.5. „Missa in Jazz“ mit dem Chor „ars musica“ 29.9. Gospelgottesdienst mit „Getogether“ Dudelsack-Konzert im Rahmen der Kunstausstellung 8.12. Weihnachtskonzert des Singkreises Schwanheim (mit Kinderchor) 14.12. „Weihnachtslieder aus aller Welt“ mit der Folkloreguppe „Strandgut“ 21.12. Weihnachtskonzert mit dem Gesangverein „Liederkranz 1970“ in Langwaden   Erwachsenenbildung Am Dienstag 15.1. sprach Michael Bergmann über das Thema „Mikrokredite-Oikocredit“ und am Samstag, 23.11. fand ein Tagesseminar zum Thema: „Was sagt mir der Tod für mein Leben“ im Haus der Begegnung in Schwanheim statt. Finanzen Der Haushaltsplan der Kirchengemeinde belief sich auf Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 311.898,- €. Die Kirchengemeinde verfügte Ende Dezember 2013 über Rücklagen in Höhe von 234.562,21 €. Davon sind 12.140,80 € zweckgebunden für die Renovierung der Orgel, 7.567,08 € für Belange des Kindergartens und 36.327,37 € für Bauangelegenheiten. Für den Gemeindespiegel wurden 1.326 € gespendet. In der Kollektenkasse gingen darüber hinaus insgesamt 20.080,40 € ein. Davon wurden 6.324,70 € an Pflichtkollekten abgeführt. Diese Kollekten werden von der Landessynode beschlossen. Die übrigen Mittel verblieben zunächst in unserer eigenen Gemeinde. Ein Teil wurde an Projekte und Einrichtungen außerhalb unserer Gemeinde weiter geleitet (Brot für die Welt, Bensheimer Tafel, Kinderkrebshilfe, AIDS-Waisen Projekt in Isoko/Tansania usw. usf.).   Homepage Sie wird immer stärker genutzt. Insgesamt gab es 21.290 Seitenaufrufe von 4.871 Besucherinnen und Besuchern. Die häufigsten Besuche gab es Mitte Februar und am 24.12.(!)   Personen Inge Kohler konnte ihr 20jähriges Dienstjubiläum im Kindergarten begehen, Roger Eichhorn ist seit 10 Jahren Küster in Schwanheim. Erzieherin Angela Kühnert war von 1.1.-1.5. bei uns, Frau Sandra Goral-Krämer schied zum 31.12. als Erzieherin aus, ab 1.10 2013 kam Andrea Lam in ihrer Elternzeit zur Unterstützung wieder zu uns. Sie wird ihre Stelle im Mai 2014 wieder aufnehmen, somit sind unsere Stunden wieder ausgelastet. Frau Eichhorn hörte als Reinigungskraft im Kindergarten auf und Frau Weidlich übernahm die Stelle. Katja Tritsch beendete aus familiären Gründen ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Kindergottesdienst.   Offene Kirchen Unsere Kirchen in Schwanheim und Langwaden sind tagsüber zur Besichtigung und Stillen Einkehr geöffnet. Dieses Angebot wird relativ rege genutzt.   Besondere Ereignisse im Leben der Kirchengemeinde Am 9. Februar starb überraschend Pfarrer Thomas Hoffmann aus Einhausen im Alter von 51 Jahren. Auch unsere Kirchengemeinde wurde dadurch hart getroffen, denn der beliebte Seelsorger war auch vielen unserer Gemeindemitgliedern ans Herz gewachsen. Durch seine regelmäßigen Vertretungsdienste, die enge Zusammenarbeit im Konfirmandenunterricht und der Erwachsenenbildung hat er sich sehr viel Vertrauen, Anerkennung und Respekt erworben. Sein Gehen riss eine sehr große Lücke. Pfarrer Greifenstein übernahm unmittelbar danach bis zum 31.10. die Vakanzvertretung in Einhausen. Ab 1.11. hat Pfarrer Dr. Alfred König aus Darmstadt die Vertretung in Einhausen übernommen. Beim Konfirmationsjubiläum am Pfingstmontag konnten Anni Schäfer aus Hähnlein und Katharina Streich aus Rodau das überaus seltene Fest der „Eichenen Konfirmation“ (80 Jahre!) begehen. Vom 1.6. – 31.8. hatte Pfarrer Greifenstein Studienurlaub. Er beschäftigte sich in dieser Zeit mit Leben und Werk des Franz von Assisi. Vom 29.9. – 13.10. fand die dritte Kunstausstellung unter dem Thema: „Licht, Luft und Liebe“ statt. Dieses Mal wurde sie durch ein Konzert und eine Lesung, sowieso einer Illuminierung der Kirche bereichert. Am Ersten Advent wurde der Jugendkeller feierlich eingeweiht und offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Weiterlesen

Schwanheim: Neuer Treffpunkt im Pfarrhaus

Jugendkeller eingeweiht   Die evangelische Kirchengemeinde Schwanheim hat ihren neuen Jugendkeller offiziell seiner Bestimmung übergeben. © oh Am Sonntag hat die evangelische Kirchengemeinde Schwanheim den neuen Jugendkeller im Pfarrhaus in der Rohrheimer Straße 27 offiziell seiner Bestimmung übergeben.     Zahlreiche Jugendliche und Gemeindemitglieder kamen nach dem Gottesdienst am 1. Advent zur Besichtigung des Raumes im Pfarrhaus zusammen. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Stück Kuchen wurde außerdem in einem „Medienflohmarkt“ gestöbert. Bücher, CDs und DVDs wurden gegen eine Spende für die Jugendarbeit der Gemeinde angeboten. Es kamen insgesamt 140 Euro Erlös dabei zustande. Die Kosten für die Renovierung, technische Ausstattung und Neumöblierung des Jugendtreffpunktes in Höhe von 34 000 Euro wurden fast vollständig durch Spenden und Zuschüsse bestritten. Der Kirchenvorstand bedankt sich beim Evangelischen Dekanat Bergstraße, dem Verein für Jugendhilfe in Heppenheim, dem Chor „Funtastixx“, dem Babenhäuser Pfarrerkabarett, bei allen, die Eigenhilfe geleistet haben und bei über 150 Einzelspendern, die alle gemeinsam zu dem stolzen Ergebnis von 31 752,45 Euro beigetragen haben. Die höchste Einzelspende betrug 2.500 Euro und kam anlässlich einer Trauung in Schwanheim zustande. Besonders herzlich bedankt sich der Kirchenvorstand bei seinem „Fundraising“-Ausschuss unter der Federführung von Sylke Galler, der die gesamte Aktion vorbereitet und durchgeführt hat. red © Bergsträßer Anzeiger,                          Montag, 09.12.2013

Weiterlesen

Abschluss Spendenaktion „Herzenswunsch“

  Mit unserem Jugendkellerprojekt haben wir unserer Gemeinde einen Herzenswunsch erfüllt und den Jugendlichen einen geschützten Raum für Begegnung und Gemeinschaft außerhalb des Elternhauses geschaffen. Jeweils freitags von 19:30 Uhr – 21:30 Uhr treffen sich die Teamer, die Konfirmanden und Jugendlichen im Keller des Pfarrhauses von Schwanheim. Der gesamte Umbau kostete 34.000,00 €. Die Maßnahme konnte somit durch Einsparungen und Zuschüsse günstiger umgesetzt werden, wie ursprünglich geplant. Einsparungen brachten unter anderem die Eigenhilfe von Jugendlichen in Höhe von 1.800,00 Euro und die kostenlose Verlegung der Fliesen von Alfred Baumgärtner und Hermann Schäfer in Höhe von 2.700,00 Euro.                   Insgesamt haben wir Spenden in Höhe von 31.752,45 Euro erhalten und somit  unser gemeinsames Ziel erreicht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (In den Spenden enthalten sind: Kostenzuschuss Dekanat: 5.000,00 Euro, Kostenzuschuss der Jugendhilfe Bensheim e.V.: 2.000,00 Euro,aus Rücklage Jugendarbeit: 6.365,48 Euro, Spende vom Babenhäuser Pfarrerkabarett: 2.664,48 Euro, Erlös Kleinkunstabend Schwanheim: 2.963,60, Erlös Benefizveranstaltung der Funtastixx: 949,62)   WIR FREUEN UND BEDANKEN UNS,  DASS AUS UNSEREM ALTEN RAUM MIT IHRER UND UNSERER HILFE EIN NEUER TRAUM GEWORDEN IST.                      

Weiterlesen

Martinsumzug in Schwanheim

  Schwanheim. Von Laternen hell erleuchtet waren am Wochenende die Straßen in Schwanheim. Der evangelische Kindergarten hatte zum Martinsumzug eingeladen, und viele Familien aus dem Bensheimer Stadtteil waren der Einladung gefolgt. Vom Kindergarten aus zogen die Jungen und Mädchen der pädagogischen Einrichtung zunächst durch die Straßen zum Dorfgemeinschaftshaus. Dort wurden zusammen Martinslieder gesungen, ehe der Weg wieder zurück zum Kindergarten führte. Dort gab es Weckmänner und heiße Getränke für die großen und kleinen Umzugsteilnehmer, die sich diese rund ums leuchtende Schwanheimer Martinsfeuer schmecken ließen. nico/Bild nico © Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 13.11.2013

Weiterlesen



error: Der Inhalt unserer Homepage ist geschützt !!