Schwanheimer Senioren weihen Rampe ein Freude über erleichterten Zugang zur Kirche

„Ein anonymer Spender hat einen Sack voll Geld für den barrierefreien Zugang zur Kirche gespendet“, scherzte Brigitte Ratgeber und überreichte Pfarrer Greifenstein am Mittwoch 100,- € aus der Kasse des Seniorenkreises. Nicht nur, aber vor allem die älteren Gemeindemitglieder freuen sich über das gelungene Werk. „Schon viele Jahre ist in Schwanheim darüber gesprochen worden, den Zugang zur Kirche zu erleichtern“, berichtete Pfarre Greifenstein, „nur durch die Spendenbereitschaft vieler Menschen – nicht nur aus Schwanheim – konnten wir diese gute Sache jetzt endlich ins Werk setzen.“ Die Senioren sangen zwei Lieder, stießen mit Sekt und Orangensaft an und verbrachten anschließend einen gemütlichen Nachmittag im „Haus der Begegnung“.

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Sternstunde in Schwanheim

 Afrikanischer Chor brachte Kirche zum Beben „Ob die Empore das aushält?“, fragte sich letzten Freitagabend Thomas Schneider, ein erfahrener Feuerwehrmann aus Rodau und da ist Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein doch ein bisschen zusammengezuckt. In der Tat hat er beim Konzert des „Efatha“-Gospelchores aus Dar es Salaam einen echten Belastungstest seiner geliebten Schwanheimer Kirche mit erlebt. Seit kurzem haben die Schwanheimer Protestanten eine Partnergemeinde der Moravian Church (Herrnhuter Brüdergemeine*) in Morogoro in Tansania und das war mit ein Grund, warum der afrikanische Chor während seiner Tournee zum Kirchentag in Stuttgart und nach Südhessen auch in den Bensheimer Stadtteil gekommen war. Die Kirche war brechend voll und die Stimmung von Anfang an großartig. Schon als die 15 Sängerinnen und Sänger – unterstützt von einer stets gut aufgelegten Band – singend und tanzend in die Kirche eingezogen waren, brandete starker Beifall auf. Was dann im weiteren Verlauf des Abends geschah lässt sich mit Worten nur schwer beschreiben. Der Chor verbreitete ein derart mitreißende Stimmung dass das Gotteshaus buchstäblich zu tanzen begann. Man kennt ja die fröhliche Stimmung, die Gospelchöre oft verbreiten und was sie bei uns so beliebt und wertvoll macht. Aber das was an diesem Abend in Schwanheim geschehen ist geht weiter über das hinaus, was man für gewöhnlich an solch einem Abend erleben kann. Die Fröhlichkeit, das Temperament und die Inbrunst der afrikanischen Gäste ergriff in geradezu pfingstlerischer Begeisterung die Menschen und verwandelte distanzierte Konzertbesucher in überschwänglich Mitfeiernde. Es waren auffallend viele ältere Menschen in die Kirche gekommen, die in ihrer Begeisterung dem neuen Schwanheimer Konfirmandenjahrgang, der an diesem Abend sein erstes Treffen hatte in nichts nachstanden. „So etwas hat es in Schwanheim noch nicht gegeben“ sagte Greifenstein am Schluss und dankte dem Chor in bewegten Worten. „Für uns ist das keine Show, sondern Gottesdienst“ betonte Bandleader Nsajigwa Mwafumbila und der Segen von Pfarrer Timoth Mwankenja in Kisuaheli war ein weiterer bewegender Höhepunkt, der viele Menschen an diesem Abend tief berührt hat. Pfarrer Tilman Pape, der Beauftragte des Evangelischen Dekanates Bergstraße für Mission und Ökumene hat den Chor seit Anfang der Tournee begleitet und durfte sich über das intensive Konzerterlebnis in Schwanheim freuen, bei dem er auch als aktiver Tänzer mehrfach in Aktion trat. Sein Appell, den Chor bei den nicht unerheblichen Reisekosten zu unterstützen fiel denn auch auf fruchtbaren Boden: Insgesamt 1.730 € wurden eingelegt, was deutlich macht, wie viel den Menschen dieser Abend bedeutet hat. Übrigens: Die Empore hat gehalten und dieser Abend weitaus mehr, als man erwarten durfte.

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Kirchenvorstandswahl

  Endgültiges Ergebnis der Kirchenvorstandswahl vom 26.4.2015, festgestellt vom Ev. Kirchenvorstand Schwanheim in seiner Sitzung vom 6.5.2015   Wahlberechtigte: 1.357 abgegebene Stimmen: 317 (42 davon als Briefwahlstimmen) ungültige Stimmen: 3 gültige Stimmen: 314 Wahlbeteiligung: 23,1% (2009: 21,7%)     gewählt wurden:   Sonja Ahlheim, Langwaden Klaus Dickerhof, Schwanheim Margrit Hechler, Schwanheim Ulrich Heinecker, Schwanheim Angelika Koep, Schwanheim Gabriele Mundt, Fehlheim Anette Schneider, Rodau Barbara Staudigl, Schwanheim Rita Stelzig, Langwaden   Der Kirchenvorstand dankt allen Kandidatinnen und Kandidaten sehr herzlich. Er dankt auch den Gemeindemitgliedern, die an der Wahl teilgenommen und allen, die die Wahlen organisatorisch vorbereitet und durchgeführt haben.   Gegen dieses Ergebnis kann in der Zeit vom 10.5.-17.5.2015 von jedem wahlberechtigten Gemeindemitglied Einspruch erhoben werden. Der Einspruch kann nur auf Mängel des Verfahrens zur Aufstellung des Wahlvorschlages oder des Wahlverfahrens oder eines gewählten Kandidaten /einer gewählten Kandidatin gestützt werden.     Schwanheim, 7.5.2015 Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein, Erster Vorsitzender des Wahlausschusses __________________________________________________________________________________________________________ Schwanheim hat gewählt Höhere Wahlbeteiligung, größerer Kirchenvorstand Sehr zufrieden war Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein mit dem Ergebnis der Kirchenvorstandswahl in Schwanheim: „Schon vor der Wahl stand unsere Gemeinde als Gewinnerin fest“, so der stets optimistische Landpfarrer. „Wir haben die Zahl der Kandidierenden und damit der Mitglieder des neuen Kirchenvorstandes steigern können. Dass nun auch noch die Wahlbeteiligung gestiegen ist, erfüllt uns mit Stolz und Freude“, so Greifenstein, der bei dieser Wahl als erster Vorsitzender des Wahlausschusses fungierte. Gewählt wurden am Sonntag in Schwanheim die folgenden Personen: Sonja Ahlheim aus Langwaden, Klaus Dickerhof, Margrit Hechler, Ulrich Heinecker und Angelika Koep aus Schwanheim, Gabriele Mundt aus Fehlheim, Anette Schneider aus Rodau, Barbara Staudigl aus Schwanheim und Rita Stelzig aus Langwaden. „Somit sind wieder alle Ortsteile im neuen Kirchenvorstand vertreten“, freut sich Greifenstein, der auch bei der Wahlbeteiligung einen leicht positiven Trend verzeichnen konnte: „In diesem Jahr haben 23,4 % der wahlberechtigten Gemeindemitglieder an der Wahl teilgenommen gegenüber 21,7% im Jahr 2009. Das ist zwar kein sensationelles Ergebnis, aber immerhin geht die Kurve nach oben und unsere Kirchenvorstandsmitglieder haben damit eine doppelt so hohe Wählervertrauensbasis als unser neuer Landrat“, flachst der Hobbykabarettist. Die Kirchengemeinde dankt allen Kandidatinnen und Kandidaten sowie allen, die die Wahl organisatorisch ermöglicht haben sehr herzlich. „Wir Protestanten sehen uns als selbstbewusste Gemeindekirche und nicht als „Pfarrerhilfsgeschwader“. Am letzten Sonntag konnten wir in Schwanheim eindrucksvoll zeigen, dass dies keine ideologische Phrase, sondern lebendige Wirklichkeit ist“, so Greifenstein. f.d.R.: Hans-Joachim Greifenstein   Insgesamt zwölf Personen haben sich bereit erklärt bei der Wahl zum Kirchenvorstand in Schwanheim zu kandidieren. (nähere Vorstellung im Gemeindespiegel). Es ist dem derzeitigen Kirchenvorstand damit gelungen, genug Kandidierende zu gewinnen um die Zahl der zu wählenden Mitglieder des Kirchenvorstandes von bisher sieben auf neun erhöhen zu können. Herzlichen Dank an alle. Die Kandidatenliste wurde in der Gemeindeversammlung am 25. Januar vorgestellt. Folgende Damen und Herren stehen auf dem Stimmzettel zur Wahl:       Weitere Vorschläge aus der Gemeindeversammlung erfolgten nicht. Der Wahlvorschlag wurde daher vom Benennungsausschuss an den Kirchenvorstand weitergeleitet. Der Kirchenvorstand legte den Wahlvorschlag zur Einsichtnahme offen. Es erfolgten keine Einwände, so dass die Erstellung der Wahlunterlagen (Kandidatenprospekt, amtlicher Stimmzettel) in Auftrag gegeben wurden. Zuvor  überprüfte der Dekanatssynodalvorstand, ob alle formalen Kriterien eingehalten wurden. ________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Protokoll der Sitzung des Benennungsausschusses zur Kirchenvorstandswahl 2015 am 25.1.2015 in der Kirche Schwanheim anwesend: Carla Bergmann, Klaus Dickerhof, Sylke Galler, Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein, Margrit Hechler, Annetraut Schweickert, Waltraud Stöhr Der Benennungsausschuß verzichtet darauf, den der Gemeindeversammlung vorgelegten vorläufigen Wahlvorschlag zu ergänzen und stellt fest, dass der endgültige Wahlvorschlag aus den nachstehend aufgeführten Personen besteht: Ahlheim, Sonja Chemielaborantin * 1956 Langwaden; Andreas, Tanja Bürokauffrau * 1971 Fehlheim; Dickerhof, Klaus Chemielaborant * 1967 Schwanheim; Koep, Angelika Medizinische Fachangestellte * 1963 Schwanheim; Hechler, Margrit Erzieherin * 1966 Schwanheim; Heinecker, Ulrich Drechslermeister * 1959 Schwanheim; Kirch, Anette Diplom- Sozialpädagogin * 1960 Fehlheim; Mundt, Gabi Hausfrau * 1955 Fehlheim; Schneider, Anette Hausfrau * 1964 Rodau; Staudigl, Barbara Verkäuferin * 1959 Schwanheim; Stelzig, Rita Mitarbeiterin Qualitätssicherung * 1969 Langwaden; Stuckert, Tim Kaufmännischer Angestellter * 1972 Langwaden Der endgültige Wahlvorschlag wird durch Aushang in den Schaukästen vom 1. – 23.2.2015 und Veröffentlichung auf der Homepage der Kirchengemeinde bekannt gemacht, sowie dem Kirchenvorstand in seiner Sitzung am 19.2.2015 vorgelegt. f.d.R.: Hans-Joachim Greifenstein

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Geschichte, Kultur und Geselligkeit

Bildungsreise der Evangelischen Kirchengemeinde Schwanheim „auf den Spuren von Martin Luther und Thomas Müntzer“   In der Woche vor Pfingsten brachen 27 Personen aus Schwanheim und Umgebung nach Thüringen und Sachsen-Anhalt auf, um sich mit dem Umbruch in der deutschen Geschichte zu Beginn des 16.Jahrhunderts vertraut zu machen. „Unsere erste Station war Eisenach und die Wartburg, ein reformationsgeschichtlicher Klassiker“, so Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein, der mit seiner Frau Doris die Leitung der Reisegruppe übernommen hatte. Nach einer Stadtführung ging es hinauf in die traditionsreichen Gemäuer der über 900 Jahre alten Burg, die Schauplatz vieler historischer Begebenheiten war und heute ein attraktives Touristenziel geworden ist. Weniger bekannt war dann das zweite Ziel der Reise, die im Mittelalter einstmals sehr bedeutende Stadt Mühlhausen, in der der Theologe und Bauernkriegsführer Thomas Müntzer gelebt und gewirkt hat. „Die beeindruckende Bausubstanz und die reiche Geschiche diese selbstbewussten Bürgerstadt hat uns sehr überrascht“, so Greifenstein. Der dort über all verbaute Thüringer Kalkstein wird in Italien Travertin genannt und bildet auch hier eine eindrucksvolle Architekturkulisse. Abschließend ging es über das Kyffhäuserdenkmal nach Bad Frankenhausen. Das Städtchen punktet touristisch mit dem sich bedrohlich neigenden Turm der Oberkirche. Er ist noch mehr aus dem Lot als der berühmte „schiefe Turm von Pisa“ und damit in der Tat der schiefste Kirchturm der Welt für dessen Erhalt ein aufopferungsvoller Kampf geführt worden ist. Tief beeindruckt zeigten sich die Reiseteilnehmer vom Panoramagemälde des Leipziger Malers Werner Tübke auf dem Schlachtberg, einem historisch bedeutsamen Ort aus der Bauernkriegszeit. Ziemlich genau vor 490 Jahren erlitt hier ein von Müntzer angeführtes Bauernheer eine vernichtende Niederlage, die so schrecklich war, dass der Krieg mit dem völligen Sieg der Fürstenheere beendet wurde. Zum Gedenken an dieses Ereignis hatte die DDR-Führung bereits in den siebziger Jahren die Errichtung eines Kunstdenkmals in Auftrag gegeben, das erst kurz vor der Wende eingeweiht werden konnte und heute zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland nachhaltig beeindruckt. Tübke zitiert kunstvoll viele Bildmotive aus Flugschriften der Reformationszeit und hat mit seinem 14 Meter hohen und 123 Meter langen Monumentalgemälde ein höchst anregendes Werk mit einer faszinierenden Symbolsprache erschaffen. Über Schloss und Burg Allstedt – einer weiteren Wirkungsstätte Müntzers – ging es dann zum Zwischenstopp nach Halle, wo vor allem die Marktkirche großes Interesse bei der Reisegruppe weckte. Zum Schluss und als letzten Höhepunkt der Reise ging es nach Wittenberg, wo eine ebenso informative wie unterhaltsame Stadtführung mit dem Leben und Werk von Martin Luther, Katharina von Bora, Philipp Melanchthon und Lucas Cranach zu fesseln verstand. Ein nachmittäglicher Ausflug in die herrlichen Parkanlagen bei Wörlitz bescherten der Reise noch einen naturkundlichen Leckerbissen. Als man am Pfingstsamstag nach einem Zwischenhalt in Erfurt gegen Spätnachmittag wieder den Melibokus zu Gesicht bekam, waren alle Teilnehmer erfüllt, gut gelaunt und auch nicht wenig erschöpft. Sechs sachkundige Führungen in fünf Tagen, die Begegnung mit beeindruckenden Spuren der deutschen Geschichte, die Freude über das Wiederauferstehen vieler schöner, alten mitteldeutschen Städte und das durchgängig gute Wetter waren eine anregende Erfahrung. Morgendliche Andachten, ein launiges Tagesquiz und die gute Stimmung in der Gruppe trugen zum Erfolg dieser ganz besonderen Reise bei. f.d.R.: Hans-Joachim Greifenstein  

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Brief an die Ev. Kirchengemeinde Einhausen

An die Evangelische Kirchengemeinde Einhausen Betr.: Brand in Eurer Kirche Liebe Schwestern und Brüder! Mit Schrecken und tiefer Betroffenheit haben wir vom Brand und der Zerstörung Eures Gottesdienstraumes erfahren. Wir kennen das gute Gefühl, einen uns vertrauten heiligen Raum betreten und sich darin geborgen fühlen zu können. Wir trauern mit Euch um den Verlust dieses Raumes, dem „Wohnzimmer Eures Glaubens“ in Einhausen. Wir sind froh und erleichtert darüber, dass bei dem Unglück keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Wir laden Euch ein, für die Renovierungszeit in unsern Räumen zu Gast zu sein und wir sagen Euch unsere Unterstützung beim Wiederaufbau Eures Gottesdienstraumes zu. Lasst Euch trösten mit dem Monatsspruch für März 2015: „Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?“ (Römer 8,31) Wir grüßen Euch in herzlicher Verbundenheit! Margrit Hechler, Erste Vorsitzende des Kirchenvorstandes Hans-Joachim Greifenstein, Pfarrer

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Jahresbericht 2014

Allgemeines Zu unserer Kirchengemeinde gehörten am 31.12.2014 1.496 Mitglieder. Die Kirchengemeinde ist der Diakoniestation Bensheim-Zwingenberg angeschlossen, Mitglied in der „Allianz für den freien Sonntag“ des Evangelischen Dekanates Bergstrasse und Mitglied bei der ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft „Oikocredit“ mit einer Einlage in Höhe von 5.000,- €.   Im Jahr 2014 sind 10 Personen aus der Kirche ausgetreten, Eintritte gab es 2. 14 Gemeindemitglieder wurden bestattet, es gab 10 Taufen, 14 Jugendliche wurden konfirmiert und 6 Paare wurden getraut.   Es wurden in Schwanheim, Langwaden und Rodau über 100 Gottesdienste gefeiert. Neben den Sonntagsgottesdiensten waren dies: Passionsandachten, open-air-Gottesdienst an der Wattenheimer Brücke, Gottesdienst zur Sichelhenk, Lobpreisgottesdienste, Kerbgottesdienste, Buß-und Bettagsgottesdienst, sowie Gottesdienste des Frauenkreises am Weltgebetstag und im Advent.   Zahlreiche davon durch ehrenamtlich tätige Prädikantinnen und Prädikanten gestaltet und fast alle von Gemeindemitgliedern mitgestaltet, wofür an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich gedankt werden soll. Insgesamt 5.100 Personen kamen an den Sonn- und Feiertagen in den Gottesdienst – im Durchschnitt 88 Personen, das entspricht einer Quote von 5,9 % der Gemeindemitglieder. (Durchschnitt in der Evangelischen Kirche in Deutschland 2012: 3,6 %). Zehnmal wurde in Schwanheim nach dem Gottesdienst zum Kirchencafé eingeladen. Dieses Angebot erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.   Die Klangmeditation fand elfmal in der Schwanheimer Kirche statt, durchschnittlich kamen 18 Personen pro Veranstaltung. Im Wechsel gab es zu der Musik Traumreisen, Geschichten und besinnliche Texte zu hören.   Ökumenischer Lobpreisgottesdienst Der monatliche Lobpreisgottesdienst unserer Kirchengemeinde zusammen mit der Katholischen Gemeinde Fehlheim ist inzwischen zu einem festen Bestandteil des Kirchenjahres geworden. Manche Gemeindemitglieder kommen zu jedem Lobpreisgottesdienst, andere kommen nur ab und zu vorbei. Aber immer nehmen alle etwas mit nach Hause. Eine Melodie, eine Liedzeile, ein liebes Wort, ein Lachen… Im vergangenen Jahr war der Lobpreisgottesdienst zu Gast in Langwaden und auch in Rodau. Eine weitere erfreuliche Neuerung sind die Besuche der zahlreichen Konfirmanden die regelmäßig den Gottesdienst besuchen und viel Freude am Singen dieser etwas anderen Kirchenlieder haben. Seit Ende der Sommerferien hat Margrit Hechler an der Gitarre nun musikalische Unterstützung. Emily Andreas begleitet sie auf ihrer Geige und bereichert dadurch den Gottesdienst. Emily ist 15 Jahre alt und auch Teamerin in der Ausbildung in unserer Kirchengemeinde.   Geistliches Angebot in Langwaden Im Dezember wurde unter dem Motto: „Ruhe finden bei Musik und Kerzenschein“ zum zweiten Mal ein besonderes Angebot in der Langwadener Kirche gemacht.   Kindergottesdienst fand 2014 leider nicht statt, da es uns an ehrenamtlichen Mitarbeitern dafür mangelt. Yvonne Geffert, Emily und Tanja Andreas übten im Dezember mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter, sowie einigen Jugendlichen einen Krippenspielgottesdienst in Schwanheim und Sonja Ahlheim ebenfalls einen in Langwaden ein. Beide Gottesdienste fanden regen Zuspruch und ein gutes Echo.   Kindergarten Die Einrichtung war 2014 mit 40 Kindern voll belegt. Am 1.März konnten wir Kathrin Jäger als neue Kollegin begrüßen. Andrea Lam ist seit Mai wieder aus dem Mutterschutz zurück. Die Raumrenovierung ging weiter, der Kreativraum wurde an Ostern renoviert, außer einem neuen Fußboden gab es neue Fensterbänke und einen frischen Anstrich. Das Team nahm geschlossen an einer Fortbildung zu Ostern mit dem Einhäuser Kindergarten zum Thema: „Werte vermitteln im Kindergarten“ teil. Für die Qualitätsentwicklung überarbeiten wir derzeit die bestehende Konzeption, die Herausgabe wird im Jahr 2015 erfolgen. Um die Kindergartenarbeit besser sichtbar zu machen, dokumentieren wir unsere Arbeit durch einen digitalen Bilderrahmen im Kindergarten. Vor Weihnachten starteten wir das Projekt: „Eltern, Oma und Opa lesen Bilderbücher vor“. Weiter ist stichwortartig zu vermerken: Muttertagspicknick, Abendmahl an Gründonnerstag mit Pfarrer Greifenstein, Ausflug der Vorschüler ins Wormser Wäldchen, Teilnahme am Festgottesdienst mit Verabschiedung der Vorschulkinder, Teilnahme mit dem Traktor der Familie Werner am Umzug der Sichelhenk, Erntedankgottesdienst. Die Vorschuleltern kochten für alle Eltern eine Gemüsesuppe zum Erntedank, gut besuchter Martinsumzug, Adventskränze binden mit dem Elternbeirat für Senioren aus der Gemeinde, (der Erlös war für den Kindergarten bestimmt), Nikolaussuche im Wald, Besuch der Senioren an Ostern und Weihnachten, verschiedene Projekte im Rahmen des Tandems mit der Carl Orff Schule: Experimente, Kennenlerntag, Schulbesichtigung. Beim Wahlelternabend wurde der neue Elternbeirat gewählt: Doris Werner (1. Vorsitzende), Frank Borger und Sandra Weidner. Vor den Weihnachtsferien fand eine Elternumfrage mit einem positiven Ergebnis statt. Zufriedene Eltern lobten die Arbeit des Teams. Der Kirchenvorstand hat auch im letzten Jahr eine Sitzung in den Räumen des Kindergartens abgehalten und dabei mit den Erzieherinnen grundsätzlich über die Arbeit gesprochen.    Konfirmandenunterricht In unserem diesjährigen Konfijahr haben sich 21 Jugendliche für ihre Konfirmation entscheiden und damit auch für die Teilnahme am Konfirmandenunterricht. In unserer Gemeinde findet der Konfirmandenunterricht als Blockunterricht statt. An neun Wochenenden treffen sich die Konfis im Haus der Begegnung und beschäftigen sich mit Themen wie z.B. Unsere Kirchengemeinde, Taufe, Glaubensbekenntnis, Tod und Leben… . Das Konfijahr beginnt immer im Juni nach der Konfirmation der vorherigen Jugend-lichen. Nach dem ersten Kennenlernen geht es dann auch schon auf die erste Konfi-freizeit die auf der Ev. Jugendburg Hohensolms stattfindet. Diese Freizeit findet traditionell mit den Konfis der Kirchen-gemeinden Einhausen und Gronau/Zell statt. Im Februar nehmen die Konfis an einer Veranstaltung des Präventionstheaters RequiSit in Zwingenberg, zusammen mit anderen Konfis aus verschiedenen Kirchengemeinden, teil. Und dann im Frühjahr geht es zur Zweiten Konfifreizeit nach Maria Einsiedel. Dort wird der bevorstehende Vorstellungsgottesdienst vorbereitet. Weitere beliebte Aktivitäten sind der Besuch beim Jugendgottesdienst auf Schloss Auerbach und der Ausflug nach Frankfurt mit Besuch des Bibelmuseums und der Bahnhofsmission. Ebenso besuchen viele Konfis des diesjährigen Jahrgangs regel-mäßig den Lobpreisgottesdienst der einmal im Monat stattfindet. An vielen Sonntagen wirken die Konfis im Gottesdienst mit und lernen so einen Teil des Gemeindelebens kennen. Im Mai findet die Konfirmation statt, und ein ereignisreiches Jahr ist zu Ende.   Teamer – Mitarbeiter in der Konfi- und Jugendarbeit Nach der Konfirmation bleiben einige Jugendliche in der Gemeinde als Teamer in der Konfi- und Jugendarbeit. Sie begleiten die Konfis durch das ganze Konfijahr und auch auf den Freizeiten. Im vergangenen Jahr zählte unsere Kirchengemeinde 27 Jugendteamer die sich bei den Aktivitäten abwechseln so dass die Mitarbeit zeitlich möglich ist. Außerdem nahmen unsere Teamer an der Mitarbeiterschulung des Dekanats teil um den Jugendleiterschein zu erwerben. Vier Jugendliche haben die Ausbildung zum Jugendleiter abgeschlossen und 15 Jugendliche sind noch in der Ausbildung. Auch engagieren sich die Teamer bei der Gestaltung des Dekanatskonfitages der alle zwei Jahre stattfindet.   Konfitreff im Jugendkeller Die Teamer bieten erstmalig als Angebot den Konfitreff im Jugendkeller an, mit tatkräftiger Unterstützung von Dekanatsjugendreferentin Ulrike Schwahn. Der Konfitreff soll ein Ort für die Konfis sein, an dem sie ihre Freunde treffen können und mächtig Spaß haben sollen. Und genau dafür setzen die Teamer sich ein. Außerdem wollen wir zu einer guten Gemeinschaft wachsen und gemeinsam als Team Spaß und tolle Erlebnisse teilen! Der Konfitreff findet alle zwei Wochen statt.  Dienstags bereiten die Teamer den Konfitreff vor und freitags steigt dann das Spektakel für unsere lieben Konfis. Des Weiteren haben die Teamer das Angebot bekommen, den Raum auch für ihre eigene Freizeit  zu nutzen. (Was gelegentlich auch gerne angenommen wird). Die Konfitreffs haben für gewöhnlich jeden Freitag ein anderes Thema. Bisher wurde schon Pizza gebacken, ein Schmink-Contest, sowie ein Spiele- und eine Filmeabend durchgeführt. Es gab auch eine kleine Weihnachtsfeier mit Waffeln und Schokobrunnen und den Wishing-Paper-Abend. Im Schnitt sind immer zwischen 8-11 Konfis freitags da. Meistens sind dann auch acht Teamer anwesend die diesen Abend mitgestalten. Am letzten Treff wurden die Konfis befragt wie sie den Treff finden, wie sie die Arbeit der Teamer beurteilen und was sie sich noch so wünschen. Ergebnis war: Die Konfis sind begeistert von “ihrem” Konfitreff und möchten daran nichts ändern. Sie wollen weiterhin dort mit ihren Freunden Spaß haben und zu einer starken Gemeinschaft zusammenwachsen. Für die Teamer sieht es ähnlich aus. Auch sie wollen weiter mit ihren Freunden den Konfitreff leiten und Spaß haben, weiter als Gemeinschaft funktionieren und ihr Ziel, den Konfitreff  ohne Hilfe von Ulrike Schwahn leiten zu können, nicht aus den Augen verlieren und daran arbeiten. Die Teamer sind mit Herz und Seele dabei und wollen die Konfis mit Spaß begleiten. Im nächsten Jahr wird es den langersehnten Burgerabend geben, den sich die Konfis so sehr gewünscht haben. Auch die anderen Konfitreffs werden auf die Wünsche und Vorstellungen der Konfis abgestimmt und geplant. Wir hoffen sehr, dass es den Konfitreff noch eine ganz lange Zeit geben wird und wir gemeinsam viel Spaß und schöne Abende haben werden. Auf einen fantastischen Konfitreff!!   Frauenkreis Obwohl das Neue Jahr wegen der ersten gemeinsamen Unternehmung für uns schon am 7. Januar begann, nämlich dem für uns alle beeindruckenden Besuch der Dürer- Ausstellung im Städel, könnte unser Frauenkreis über dieses Jahr schreiben: „Lernen, mit Abschieden zu leben“. Anfang Februar wurde ein Mitglied unseres Frauenkreises zu Grabe getragen, mit vielen Menschen aus der Gemeinde nahmen wir Anteil. In der Vorbereitung und Durchführung des Weltgebetstages (der von ägyptischen Christinnen ausgearbeitet worden war) wurde uns nur zu sehr bewusst, wie viele Hoffnungen auf ein neues – vielleicht sogar demokratisches – Ägypten, die Bewegung des „Arabischen Frühlings“ hervorgerufen hatte, die in diesem Frühjahr, fast zeitgleich mit dem WGT, wieder gänzlich zerstört wurden. Unser Mitgefühl galt und gilt auch diesen fernen Menschen. Und obwohl wir mit einer Frau unseres Kreises im Frühjahr noch ihre Goldene Hochzeit feierten, mussten wir uns im Herbst wegen eines aus Gesundheitsgründen nötig gewordenen Umzugs von ihr verabschieden und sie ziehen lassen. Dies ist nur ein kleiner Abschnitt aus diesem Jahr, weitere gemeinsame Erfahrungen spiegelnd, in denen wir versucht haben, Anteil zu nehmen, ein wenig füreinander da zu sein. Im Rückblick ist dies das Wichtigste. Und dafür hat uns dann auch die Arbeit am Gottesdienst für den 2. Advent gut getan, der, wie in den letzten Jahren auch, vom Frauenkreis gestaltet wurde. Wir hatten über das Jahr verteilt 22 Treffen, die von 8 bis 12 Frauen besucht wurden. In der Weltgebetstagsvorbereitung sind wir in ökumenischer Runde mehr als doppelt so viele. Außerdem war es eine große Bereicherung, dass wir eine seit langem in Schwanheim lebende Ägypterin hierzu gewinnen konnten.   Der Kirchenvorstand traf sich zu elf Sitzungen, einem Stammtisch auf dem Winzerfest und einem Kabarettabend in Reichenbach. Kirchenvorstandsmitglieder engagieren sich auf vielfältige Weise in den Gemeindegottesdiensten, bei Festen und Veranstaltungen und übernehmen sehr viele organisatorische Dinge, die sich nicht im Rampenlicht der Gemeindeöffentlichkeit abspielen. Mehrere hundert Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden hier geleistet.   Seniorenkreis In Rodau trifft sich der Seniorenkreis einmal im Monat im Dorfgemeinschaftshaus unter der Leitung von Waltrud Orluk. Die Treffen werden durchschnittlich von etwa 35 Personen besucht. In Schwanheim kommen die Senioren einmal in der Woche zusammen. Hier besteht das Leitungsteam aus Brigitte Ratgeber, Annemarie Feigl und Margarete Wegfahrt. Im Jahr 2014 gab es in Schwanheim 45 Treffen die durchschnittlich von 13 Personen besucht worden sind. Es gibt Ausflüge, Vorträge, Gedächtnistraining und vieles mehr. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind jederzeit herzlich willkommen.   Besuchsdienst Auch im vergangenen Jahr wurden über 165 Personen zum Geburtstag oder anderen Anlässen persönlich besucht. Verantwortlich dafür ist der Besuchsdienstkreis unserer Kirchengemeinde.   Öffentlichkeitsarbeit Die Zusammenarbeit mit der örtlichen Presse ist sehr gut. Sechsmal im Jahr erscheint der Gemeindespiegel, der aufmerksam gelesen und auch teilweise farbig gestaltet wird. Für Redaktion und Lay-Out ist seit Jahren Heike Loreth ehrenamtlich verantwortlich. Da sie zwischenzeitlich beruflich stark eingebunden ist, benötigt sie dringend Verstärkung bei der Gemeindespiegelredaktion. Wer Interesse an der Gestaltung oder Mitgestaltung des Gemeindespiegels hat, kann sich gerne bei Frau Loreth melden. Seit 2012 betreibt unsere Kirchengemeinde eine eigene Homepage. Die Unterhaltung wird regelmäßig durch eine Spende der Firma bc-unity aus Bensheim ermöglicht, die Pflege der Inhalte hat Kirchenvorsteherin Martina Pfeiffer übernommen. Die Seiten wurden im vergangenen Jahr über 19.600 mal aufgerufen, als “Nutzer” konnte das Zählsystem 3.312 Personen feststellen.   Finanzen Der Haushaltsplan der Kirchengemeinde belief sich auf Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 327.760,- €. Die Kirchengemeinde verfügte Ende Dezember 2014 über Rücklagen in Höhe von 385.117,86 €. Davon sind 13.205,50 € zweckgebunden für die Renovierung der Orgel, 8.907,16 € für Belange des Kindergartens und 35.208,07 € für Bauangelegenheiten. Durch den Verkauf eines Grundstücks wurden 133.600,- € eingenommen. Dieser Betrag soll in einer Stiftung zur langfristigen Finanzierung der Gemeindearbeit angelegt werden. Für den Gemeindespiegel haben 58 Personen insgesamt 1.374,- € gespendet. Für den barrierefreien Zugang zur Kirche Schwanheim gingen 155 Spenden ein. Sie erbrachten insgesamt 14.954,09 €. Hinzu kommt noch der Erlös des „Bergsträsser Kirchenkabarettfestivals“ Anfang November in Höhe von 5.782,70 €. In der Kollektenkasse gingen insgesamt 25.930,38 € ein. Davon wurden 5.752,04 € an Pflichtkollekten abgeführt. Diese Kollekten werden von der Landessynode beschlossen. Die übrigen Mittel verblieben zunächst in unserer eigenen Gemeinde. Ein Teil wurde an Projekte und Einrichtungen außerhalb unserer Gemeinde weiter geleitet (Brot für die Welt, Bensheimer Tafel, Behindertenhilfe Bergstrasse, Kinderkrebshilfe, AIDS-Waisen Projekt in Isoko/Tansania usw. usf.).   Offene Kirchen Unsere Kirchen in Schwanheim und Langwaden sind tagsüber zur Besichtigung und stillen Einkehr geöffnet. Dieses Angebot wird dankbar angenommen. Im Frühjahr war in der Schwanheimer Kirche eine Ausstellung mit Naturfotos zu sehen. In der Kirche Langwaden gab es Renovierungsarbeiten an Fenstern und der Tür. Im Betsaal in Rodau wurde die Beleuchtung erneuert.   Besondere Ereignisse im Leben der Kirchengemeinde Am 17.1. wurde Pfarrer Arno Kreh in einem festlichen Gottesdienst in der Schwanheimer Kirche in sein Amt als Dekan des Evangelischen Dekanates Bergstrasse eingeführt. Die Bewirtung der Gäste hatte der Schwanheimer Kirchenvorstand übernommen. Am 19.1. Fand ein Neujahrsempfang und eine Gemeindeversammlung in der Kirche Schwanheim statt. Am 28.1. fand ein gut besuchter Vortrag über Franz von Assisi von Pfarrer Äneas Opitek und Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein im Haus Begegnung statt. Vom 6.-15.6. fand der Hessentag in Bensheim statt. Zahlreiche Mitglieder unserer Gemeinde engagierten sich ehrenamtlich im „Sternendom“ der Evangelischen Landeskirchen. Am 13.7. sollte ein „Frühschoppe rund um die Kersch“ in Schwanheim stattfinden. Leider war das Wetter schlecht und so beschloss der Kirchenvorstand, die Veranstaltung in der Kirche stattfinden zu lassen. Die katholische Kirchenmusik Fehlheim spielte auf und die Stimmung war allenthalben sehr positiv. Am 23.08. pilgerten wir auf den Spuren des Heiligen Franziskus mit etwa 20 Personen aus dem Bereich der katholischen Nachbarpfarrei und unserer Kirchengemeinde unter der Leitung von Pfarrer Äneas Opitek bei schönem Wetter auf dem Weg vom Bensheimer Marktplatz zur katholischen Kirche in Schönberg. Des Weiteren gab es Gemeindeausflüge nach Wald-Michelbach (Draisinentour), Woerth a.M. und Eberbach. Die Kooperation zwischen den Kirchengemeinden Lorsch, Einhausen und Schwanheim vertieft sich immer mehr. Nach der erfolgreichen Predigtreihe zu Beginn des Jahres besuchten die Schwanheimer und Einhäuser den Himmelfahrtgottesdienst in Lorsch und Anfang September fand wieder ein sehr gut besuchter Gemeinschaftsgottesdienst an der Wattenheimer Brücke statt. Im Herbst trafen sich dann die Pfarrer und die Vorsitzenden der Kirchenvorstände zur Verabredung weiterer Vorhaben in der Zukunft. Vom 13.-30.10. fand eine Delegationsreise unseres Dekanates nach Tansania/Ostafrika statt. Zur Gruppe gehörte auch Kirchenvorstandsmitglied Martina Pfeiffer, die sehr viele interessante Eindrücke vom Besuch der Moravian Church (Herrnhuter Brüdergemeine) mitgebracht hat. Anfang 2015 wird es eine öffentliche Veranstaltung zu diesem Thema geben. Es wird darüber nachgedacht, eine Gemeindepartnerschaft zwischen Schwanheim (und Einhausen?) und der Gemeinde in Morogoro einzugehen. Im Gottesdienst zum Volkstrauertag verspricht Pfarrer Greifenstein, dass das Denkmal der Kriegsopfer des 1.Weltkrieges restauriert wird. Zum 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs befindet es sich in einem schlechten Zustand. Die Namen der Opfer sind kaum lesbar. Am 8.und 9.11. fand zum ersten Mal ein Kirchenkabarettfestival im Dorfgemeinschaftshaus in Schwanheim statt. Ulrike Böhmer, das „Klerikale Kabarett Kommando“ und das „Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett“ traten vor insgesamt über 500 Besuchern auf. Der Kirchenvorstand und weitere Gemeindemitglieder hatten die Bewirtung übernommen. Das Echo auf die Veranstaltung war überaus positiv. Der Erlös (s. „Finanzen“) kam dem Bauprojekt „barrierefreier Zugang Kirche Schwanheim“ zugute. Zum ersten Advent konnte zum ersten Mal der barrierefreie Zugang zur Kirche in Schwanheim benutzt werden. Ein lang gehegter Wunsch ging damit in Erfüllung. Die offizielle Einweihung erfolgt am 25.1.2015. Zur Finanzierung wurde eine sehr erfolgreiche Spendenaktion durchgeführt (s. unter „Finanzen“). Zur Vorbereitung der Kirchenvorstandswahlen am 26.4.2015 wurde ein Benennungsausschuss gebildet, der eine Liste von Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt hat. Mit zahlreichen Personen wurden Gespräche geführt, in denen wir die große Wertschätzung spüren durften, die die Arbeit unserer Kirchengemeinde genießt. Erfreulicherweise haben sich 12 Personen zur Verfügung gestellt. Die Zahl der Mitglieder des zu wählenden Kirchenvorstandes kann deshalb von sieben auf neun erhöht werden.   Wichtige Termine 2015 Sonntag, 25.1. Neujahrsempfang und Gemeindeversammlung nach dem Gottesdienst in Schwanheim Sonntag, 26.4. Kirchenvorstandswahl Sonntag, 26.4. Konzert Singkreis Mittwoch, 29.4. Dankeschönabend Sonntag, 3.5. Vorstellungsgottesdienst Sonntag, 10.5. Konfirmation 18.5.-23.5. Bildungsreise auf den Spuren von Martin Luther und Thomas Müntzer Pfingstmontag, 25.5. Konfirmationsjubiläen 3.-5.7. 1250 Jahr-Feier Schwanheim Sonntag, 5.7. Festgottesdienst und Eröffnung der Kunstausstellung zum Thema: „Werden und Vergehen“ in der Schwanheimer Kirche Sonntag 12.7. Segnung der Vorschulkinder im Gottesdienst Sonntag, 2.8. bis Sonntag, 30.8. “Sommerkirche“ im Wechsel mit der Kirchengemeinde Einhausen Sonntag, 4.9. Gottesdienst an der Wattenheimer Brücke mit Taufen gemeinsam mit den Kirchengemeinden Einhausen und Lorsch Sonntag, 13.9. Verabschiedung des alten und Einführung des neuen Kirchenvorstandes Mittwoch 16.9. „Atem – Klang der Seele“ Konzert mit Clemens Bittlinger und Anselm Grün in Lorsch (Der Abend wird gemeinsam von den Ev. Kirchengemeinden Einhausen, Lorsch und Schwanheim veranstaltet) Sonntag, 6.12. Zweiter Advent Mitsingkonzert Singkreis   Dieser Jahresbericht wurde vom Ev. Kirchenvorstand Schwanheim in seiner Sitzung vom 13.1.3015 verabschiedet und am 25.1.2015 der Gemeindeversammlung vorgelegt.   Evangelische Kirchengemeinde Schwanheim Margrit Hechler, 1. Vorsitzende Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein Rohrheimer Straße 27 64625 Bensheim Tel.: 7 94 40 www.ev-kirchengemeinde-schwanheim.de E-Mail: ev.kirchengemeinde-schwanheim@ekhn-net.de   Spendenkonto: Kollektenkasse der Ev. Kirchengem. Schwanheim IBAN DE 98 5095 0068 0003 0025 65 Sparkasse Bensheim, HELADEF1BEN   Gemeindebüro im Pfarrhaus Rohrheimer Str. 27 in Schwanheim dienstags von 15 – 17 Uhr und donnerstags von 16 – 18 Uhr geöffnet.Gemeindesekretärin: Christa Czaplinski  

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