Ein Festtag bei strahlendem Sonnenschein, das war der 12.09.2021 für elf junge Christen, ihre Familien und andere Gäste in Schwanheim. Sie feierten Konfirmationsgottesdienst im Freien. In festlicher Atmosphäre segnete Pfarrer Christian Ferber die Konfirmanden ein.
Auf einer Grünfläche gegenüber dem ehemaligen Forsthaus am Ortsausgang von Schwanheim waren Bänke und Stühle aufgestellt. Der Altar hatte seinen Platz auf einer mobilen Bühne, die so zum Altarraum wurde. Begleitet und umrahmt wurde der Gottesdienst von Klängen des Kirchenmusikvereins Fehlheim und vom Gesang des Singkreises Schwanheim.
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Am 19.08.2021 eröffnete Pfarrer Dr. Christian Ferber die Jubiläumsfeier und zitierte „Von Menschen, die sich im 18. Jahrhundert in einer Schlägerei um die Plätze in der Kirche balgten“. Im Jahr 2021 feierten jedoch knapp einhundert Menschen bequem und friedlich das 200-jährige Jubiläum in der Mollerkirche. Es war ein gelungener Auftakt mit kurzen Grußworten von Dekan Arno Kreh, Bürgermeisterin Christine Klein und Ortsvorsteher Konrad Klapfenberger.
„Eine Kirche ist kein heiliger, aber doch ein ganz besonderer Ort“, sagte Arno Kreh in einer Gemeinde, die, so betonte er, immer wieder bereit sei, neue Wege zu gehen, und sich offen neuen Entwicklungen stelle. Mollers Kirche bilde dafür einen funktionalen wie ästhetisch ansprechenden Rahmen.
Die Schwanheimer Kirche ist nicht nur geistliches Zentrum und weltlich-kultureller Treff, sondern auch eine Landmarke, die das Bild der westlichen Bergstraße aus vielen Blickwinkeln mit prägt und charakterisiert. Schon von weitem sind die beiden Türme deutlich erkennbar und weisen den Weg ins Herz von Schwanheim, so Ortsvorsteher Konrad Klapfenberger.
Bürgermeisterin Christine Klein sprach von einem herausragenden Mittelpunkt des Ortes, der als verbindendes Element diene. Das Jubiläum spiegelte den guten Zusammenhalt in Schwanheim und die Bereitschaft aller Bürger, sich ins lokale Lebeneinzubringen. Wie Arno Kreh so betonte auch Pfarrer Christian Ferber die Institution Kirche als einen Ort ständigen Wandels in einem Luther’schen Geist der lebendigen Reformation. „Ohne die Menschen darin ist das Bauwerk nur eine leere Hülle“.
Ein Zeichen dieser Veränderung sei auch die Anschaffung des neuen Altarkreuzes und der neuen Paramente für den Altarraum. Der von Jürgen Drewer entworfene und in der Textilwerkstatt Darmstadt https://textil-kunst-kirche.de hergestellte Textilschmuck nimmt die traditionellen liturgischen Farben auf, die den Festen im Jahrkreis zugeordnet sind. Die roten und grünen Paramente wurden im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung präsentiert. Die weiteren in violett und weiß werden noch angefertigt.
Markus Zink vom Referat Kunst und Kirche der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau lobte die Gestaltung und sprach von einer prachtvollen Bereicherung der Schwanheimer Kirche. Die Paramente mit ihren abstrakten und farbstarken Motiven seien Ausdruck von künstlerischem Reichtum in einem sakralen Kontext.
Musikalisch begleitet wurde der Abend von den „Nowak Sisters“ mit Werken wie „O Happy Day“, „True Colors“, „What a wonderful World“, „Lollipop“, „One Moment in Time“ und „Have a nice Day“.
Im Anschluss an die Veranstaltung wurde die 7. Kunstausstellung der Künstlerinnen und Künstler der Kirchengemeinde Schwanheim unter dem Motto „Mitten im Leben“ eröffnet. Im und entlang des Kirchengebäudes waren Werke von Rainer Ahlheim (Fotografie), Sylke Galler (süße Kunst), Ulrich Heinecker (Holzbearbeitung), Heike Loreth (Keramik), Friedrich Mundt (Illumination), Gabriele Mundt (Metall+Holzbearbeitung), Martina Pfeiffer (Glas+Stahlbearbeitung), Bettina Sumalowitsch (Malerei), Sebastian Schumacher (Holzbearbeitung), Charlotte, Victoria und Ziva vom Kindergottesdienst und Team (bemalte Holzfische), sowie die Kinder vom Kindergarten in Schwanheim (bunt bemalte Papierfische) zu sehen.
Der Abend endete vor dem Gotteshaus mit dem Aufsteigen vieler bunter Luftballons, die mit guten Wünschen versehen, dem Himmel näher kamen und der Illumination der Kirche von Friedrich Mundt. Bis Samstag wurde die Kirchenfassade durch Lichteffekte in den Abendstunden in Szene gesetzt. Viele Besucher bewunderten das faszinierende Farbenspiel. Auch die Kunstausstellung die noch bis zum 29.08.2021 zu sehen war, kam gut in der Gemeinde an.
Der Festgottesdienst am Sonntag den 22.08.2021 um 11:00 Uhr wurde von Ramona Schmöker (Gesang) und Monika Volk an der Orgel begleitet. In seiner Predigt wagte Pfarrer Christian Ferber eine Standortbestimmung der evangelischen Kirche und einen perspektivischen Ausblick mit einem Video über die Zukunft der Kirchengemeinde Schwanheim.
Im Anschluss an die Feier wartete im Außenbereich ein kleiner Imbiss vom Bauernhof Schweickert. Die Interessengemeinschaft Schwanheimer Vereine versorgte die Gäste mit Getränken. Unter großem Körpereinsatz pflanzte Pfarrer Christian Ferber neben der Kirche auf der Rasenfläche, als Verweis auf den Martin Luther zugesprochenen Satz „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, einen kleinen Apfelbaum.
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Der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Schwanheim hatte sich nach eingehender Beratungen in seiner Sitzung am Montag den 29.03.2021 darüber verständigt, angesichts der aktuellen pandemischen Lage keine Präsenzgottesdienste über die Ostertage und darüber hinaus bis einschließlich 18.04.2021 zu feiern.
„Es schmerzt, dass wir zu diesem Osterfest auf Präsenzgottesdienste schweren Herzens erneut verzichten. Angesichts der hohen Infektionsdynamik der letzten Tag aber sehen wir unsere Verantwortung darin, möglichst wenig Menschen zusätzlich über die Ostertage mit den normalerweise gut besuchten Gottesdiensten zu gefährden“, so Angelika Koep, Vorsitzende des Kirchenvorstands.
Als Alternative hat sich die Kirchengemeinde aber ein buntes Osterprogramm einfallen lassen. So wurde in der Karwoche in alle Haushalte eine Osterbroschüre verteilt, die „Andachten zum Feiern am Küchentisch“ für den Gründonnertag, Karfreitag und Ostersonntag enthalten hat.
Aber auch die Kinder und ihre Familien kamen nicht zu kurz: Am Ostermontag bot die Kirchengemeinde zwischen 10 und 12 Uhr einen Oster-Überraschungsweg an, auf dem einige Ostereier und andere Leckereien zu finden waren.Startpunkt war hier die Kirche in Schwanheim, der Zielpunkt war dann nach drei Kilometern mit der Kirche in Langwaden erreicht, wo Pfarrer Christian Ferber einen Segen gab. Die Route des Osterweges war im aktuellen Gemeindespiegel veröffentlicht worden. Leider war das Wetter sehr ungemütlich. Dennoch holten sich 6 Familien bei Pfarrer Ferber in der Kirche in Langwaden den Ostersegen ab.
Darüber hinaus bot die Gemeinde zu Karfreitag und Ostersonntag auf ihrem Youtube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UCpdvOg_scwBA2GWUO_xnScg?view_as=subscriber Online-Gottesdienste an, die vom Gesangsquartett Tobias und Ramona Schmöker, Cosima Seitz und Markus Francke bereichert wurden.
Über die Ostertage von Gründonnerstag bis Ostermontag von 9:00 Uhr – 18:00 Uhr war eine „Ausstellung der Hoffnung“ in der Kirche in Schwanheim zu besichtigen. Große Hoffnungsbilder, gemalt von den aktuellen Konfirmanden, wurden dort ausgestellt.
Aber auch der Kindergottesdienst bot auf dem Freigelände rund um die Schwanheimer Kirche für Groß und Klein einen Oster-Parcours an, auf dem in interaktiver Weise das Ostergeschehen für Kinder erzählt und verdeutlicht wurde.
Und schließlich konnte am Ostersonntag zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr ein Osterlicht, entzündet an der Osterkerze, in der Schwanheimer Kirche abgeholt werden.
Fotos zu den Angeboten über die Osterfeiertag sind in der Bildergalerie zu finden.
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Rückblick auf den Weltgebetstag 2021
Auch in diesem Jahr haben wir zusammen mit den Frauen der kath. Kirchengemeinde Fehlheim den ökumenisch Weltgebetstag gefeiert – wenn auch ganz anders als in den vergangenen Jahren.
Mit verkürzter Liturgie, weniger Vorbereitungstreffen und reduzierter Anzahl der Frauen des ökumenischen Teams waren dennoch alle positiv gestimmt.
Die Lieder wurden von einer CD eingespielt und erklangen im Wechsel mit den Lesungen der sechs Ausführenden.
Es war alles liebevoll vorbereitet und dekoriert und trotz der eingeschränkten Planungen, war das Ergebnis vielfältig und konnte sich durchaus sehen lassen.
Am Ende des Tages waren die mitwirkenden Frauen sowie die Besucher zufrieden, dass eine Andacht in verkürzter Form und unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen und Abstandsregeln in der Kirche in Schwanheim stattfinden konnte.
Jedes Jahr am ersten Freitag im März wird der Weltgebetstag der Frauen gefeiert. Am 5. März 2021 stand das Gleichnis vom Hausbau aus Matthäus 7 im Fokus. „Worauf bauen wir?“ lautete das Motto.
Die Liturgie wurde von Frauen aus Vanuatu erarbeitet.
Sie raten, das Leben auf Jesu Worten aufzubauen. Nur dann halte ein Haus, halte die Welt Stürmen stand. Die Frauen aus Vanuatu wissen: „Unser Handeln ist entscheidend!“
Denn die 83 Inseln im Südpazifik sind zwar ein Paradies mit türkisblauem Meer, exotischen Früchten, Vulkanen, Regenwald – ein UNESCO-Kulturerbe.
Nicht paradiesisch sind jedoch Erdbeben und Tropenstürme, die hereinbrechen.
Jahr für Jahr bauen die Bewohner von Vanuatu Häuser und Wirtschaft mühsam wieder auf.
Vanuatu ist weltweit am stärksten den Folgen des Klimawandels ausgesetzt. Der Meeresspiegel steigt. Sicherheiten und Traditionen sind bedroht. Der Boden unter den Füßen wankt buchstäblich. Daher das Motto des Gottesdienstes: „Worauf bauen wir?“
Im Anschluss an die Andacht wurden von den Besuchern insgesamt 275,00 Euro gespendet.
Herzlichen Dank für Ihre Kollekte!
Neben der internationalen Weltgebetstagsbewegung werden mit diesem Geld 50 Frauen- und Mädchenorganisationen in 24 Ländern gefördert.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Weltgebetstag im nächsten Jahr, der von Frauen aus England, Wales und Nordirland vorbereitet wird.
Impressionen von der Andacht am 05.03.2021 finden Sie unter „Galerie“.
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Waldweihnacht openair – ein unvergessliches Erlebnis im Coronajahr 2020
Es war ein Kraftakt – aber einer, der sich am Ende gelohnt hat! Mit einer Openair-Bühne der Stadt Bensheim, mit Sound- und Lichtanlage und einer großen 3x5m LED-Leinwand wurde die große Wiese beim Sport- und Reitplatz direkt an der L3345 von Schwanheim nach Einhausen in einen Openair-Veranstaltungsort verwandelt; direkt neben dem wieder so schön weihnachtlich erleuchteten Forsthaus.
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