Einführungsgottesdienst der neuen Konfirmanden

 Es ist noch nicht lange her, dass die Jugendlichen unserer Kirchengemeinde nach einem Jahr Vorbereitung zur Konfirmation gegangen sind und schon stehen die neuen Jugendlichen vor der Tür um diesen Weg zu beschreiten. Dieses Jahr wird das etwas anders sein als in den vergangenen Jahren. Das erste Konfiwochenende vom 14.6.-16.6.2013 werden wir, wie schon die beiden letzten Konfiwochenenden vor der Konfirmation, zusammen mit unserer Nachbargemeinde verbringen. Und dann werden auch alle Konfis zusammen in einem Jugendgottesdienst in der Schwanheimer Kirche eingeführt und den Gemeindemitgliedern beider Gemeinden vorgestellt. Dieser Gottesdienst wird von den Teamern beider Gemeinden vorbereitet und durchgeführt. Also Jugendliche machen etwas für andere Jugendliche und für die Gemeinde. Eine tolle Sache und wir hoffen, dass viele von Ihnen kommen. In diesem Gottesdienst werden auch die Teamer beider Gemeinden eingeführt, die sich nach ihrer Konfirmation entschieden haben, ehrenamtlich in der Kirchengemeinde und hier im speziellen in der Jugendarbeit mitzuarbeiten. Wir laden Sie alle herzlich zu unserem Einführungsgottesdienst am 16. Juni um 10:15 Uhr in die Schwanheimer Kirche ein! Am 23.6. um 10 Uhr stellen sich die Konfirmanden innerhalb des Gottesdienstes in Einhausen vor.  

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Studienurlaub von Pfarrer Greifenstein

“Wir sind dann mal weg….” Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein tritt Studienurlaub an.   Evangelische Pfarrer haben das Recht, alle zehn Jahre einen bis zu dreimonatigen Studienurlaub in Anspruch zunehmen. In dieser Zeit sind sie von ihren normalen Dienstpflichten befreit und widmen sich einem Thema, dass sie zu Studienzwecken bearbeiten. Hinterher wird ein 10-15seitiger Bericht erstellt und der Kirchenverwaltung der EKHN vorgelegt. Pfarrer Greifenstein hat sich das Thema: “Die Theologie des Franz von Assisi und ihre Bedeutung für unsere heutige Zeit” vorgenommen. Voraussetzung zur Gewährung des Studienurlaubes ist, dass die Vertretung aller pfarramtlicher Dienste gewährleistet ist. “Ich bin sehr dankbar, dass durch den Einsatz ehrenamtlicher Prädikantinnen und Prädikanten, Pfarrerinnen und Pfarrern, sowie einiger Ruhestandskollegen alle Dienste abgedeckt werden”, so Greifenstein. Dies gilt auch für die Kirchengemeinde Einhausen, für die Greifenstein seit dem plötzlichen Tod von Pfarrer Thomas Hoffmann Anfang Februar ebenfalls zuständig ist. “Ich bin durch Besuche in Assisi zu diesem Thema angeregt worden”, so Greifenstein. “Mich reizt schon seit Jahren die Geschichte und Kultur Italiens. Und Umbrien ist eine ganz besonders interessante Gegend, in der viel vom mittelalterlichen Italien noch spürbar und erfahrbar ist. Auch sehe ich im Zeugnis des Heiligen Franz sehr interessante Anregungen für unsere gegenwärtige Theologie und unsere moderne Kirche”. Greifenstein ist vom 1.6.-31.8.213 beurlaubt und wird die meiste Zeit mit seiner Frau Doris in Italien unterwegs sein. “Zuerst suchen wir etwas Erholung. Die letzten Monate waren sehr herausfordernd und wir müssen erstmal durch schnaufen.” Danach geht es mit vielen Büchern und dem Fotoapparat auf die Spuren des italienischen Nationalheiligen. Im Winter ist dann ein Gemeindeabend geplant, zu dem auch Pfarrer Äneas Opitek aus Fehlheim kommen wird, der ja bekanntlich Franziskaner ist und Pfarrer Greifenstein als Mentor unterstützt. “Wir freuen uns sehr, dass viele Gemeindeglieder in den letzten Tagen uns alles Gute für diese gemeinsame Zeit gewünscht haben. Uns klopft natürlich ein bisschen das Herz, wenn wir so lange nicht hier sind, aber sehr viele gönnen uns diese Auszeit von Herzen und haben uns Glück und Segen dafür gewünscht. Das sind Zeichen, die erfreuen.” Die Greifensteins kommen Ende August wieder heim, um beim Konfirmanden-Seminar in Hohensolms dabei sein zu können. “Am 31.8. muss ich um 17.30 Uhr in Langwaden den Kerbgottesdienst übernehmen”, so Greifenstein. Das sei “Ehrensache.” Am Sonntag, 1.9.2013 meldet er sich dann in Schwanheim mit einem Tauf-und Abendmahlsgottesdienst wieder zum Dienst zurück.

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Grillfest Senioren

Am Mittwoch hatte der Seniorenkreis Schwanheim die Rodauer Senioren zum gemeinsamen Grillen eingeladen. Weil das Wetter so schlecht war wurde „indoor“ gegrillt. Herr Wulff unterhielt die Senioren mit dem Schifferklavier und Frau Streich (94 Jahre) trug eine Ballade von Fontane auswendig!!! vor. Es wurde gebabbelt, gelacht und gesungen und alle hatten viel Spass. (von Frau Streich vorgetragene Ballade:) Gorm Grymme König Gorm herrscht über Dänemark, Er herrscht‘ die dreißig Jahr, Sein Sinn ist fest, seine Hand ist stark, Weiß worden ist nur sein Haar, Weiß worden sind nur seine buschigen Brau’n, Die machten manchen stumm; Im Grimme liebt er dreinzuschaun, – Gorm Grymme heißt er drum. Und die Jarls  kamen zum Fest des Jul, Gorm Grymme sitzt im Saal, Und neben ihm sitzt, auf beinernem Stuhl, Thyra Danebod, sein Gemahl; Sie reichen einander still die Hand Und blicken sich an zugleich, Ein Lächeln in beider Augen stand, – Gorm Grymme, was macht dich so weich? Den Saal hinunter, in offner Hall, Da fliegt es wie Locken im Wind, Jung-Harald spielt mit dem Federball, Jung-Harald, ihr einziges Kind, Sein Wuchs ist schlank, blond ist sein Haar, Blau-golden ist sein Kleid, Jung-Harald ist heut fünfzehn Jahr, Und sie lieben ihn allbeid. Sie lieben ihn beid; eine Ahnung bang Kommt über die Königin, Gorm Grymme aber, den Saal entlang Auf Jung-Harald deutet er hin, Und er hebt sich zum Sprechen, – sein Mantel rot Gleitet nieder auf den Grund: »Wer je mir spräche, ‚er ist tot‘, Der müsste sterben zur Stund.« Und Monde gehn. Es schmolz der Schnee, Der Sommer kam zu Gast, Dreihundert Schiffe fahren in See, Jung-Harald steht am Mast, Er steht am Mast, er singt ein Lied, Bis sich’s im Winde brach, Das letzte Segel, es schwand, es schied, – Gorm Grymme schaut ihm nach. Und wieder Monde. Grau-Herbstestag Liegt über Sund und Meer, Drei Schiffe mit mattem Ruderschlag Rudern heimwärts drüber her; Schwarz hängen die Wimpel; auf Brömsebro-Moor Jung-Harald liegt im Blut, – Wer bringt die Kunde vor Königs Ohr? Keiner hat den Mut. Thyra Danebod schreitet hinab an den Sund, Sie hatte die Segel gesehn; Sie spricht: »Und bangt sich euer Mund, Ich meld ihm, was geschehn.« Ab legt sie ihr rotes Korallengeschmeid Und die Gemme 3) von Opal, Sie kleidet sich in ein schwarzes Kleid Und tritt in Hall und Saal. In Hall und Saal. An Pfeiler und Wand Goldteppiche ziehen sich hin, Schwarze Teppiche nun mit eigener Hand Hängt drüber die Königin, Und sie zündet zwölf Kerzen, ihr flackernd Licht, Es gab einen trüben Schein, Und sie legt ein Gewebe, schwarz und dicht, Auf den Stuhl von Elfenbein. Ein tritt Gorm Grymme. Es zittert sein Gang, Er schreitet wie im Traum, Er starrt die schwarze Hall entlang, Die Lichter, er sieht sie kaum, Er spricht: »Es weht wie Schwüle hier, Ich will an Meer und Strand, Reich meinen rotgoldenen Mantel mir Und reiche mir deine Hand.« Sie gab ihm um einen Mantel dicht, der war nicht golden, nicht rot, Gorm Grymme sprach: »Was niemand spricht, Ich sprech es: Er ist tot.« Er setzte sich nieder, wo er stand, ein Windstoß fuhr durchs Haus, die Königin hielt des Königs Hand, die Lichter loschen aus. Theodor Fontane (Erstdruck 1872)

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Konfirmation 2013

Schwanheimer Protestanten feierten Konfirmation © Marc Fippel Auch in Schwanheim fand im Mai ein Festgottesdienst zur Konfirmation statt. Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein konnte 24 Mädchen und Jungen einsegnen. Nicht weniger als 14 von ihnen wollen die neuen Konfirmanden noch einmal als Teamer begleiten. „Das gelingt uns nur, weil unser Konfirmanden-Unterricht eine gelungene Mischung aus Jugendarbeit und Unterricht verkörpert.“ Greifenstein dankte im Gottesdienst den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, die sich aktiv in der Konfirmandenarbeit engagieren. „Nur weil wir im Team arbeiten, macht es so viel Spaß und bringt auch Erfolg“, so Greifenstein.   Der nächste Jahrgang wird am 16. Juni um 10.15 Uhr in einem jugendgemäßen Gottesdienst in der Schwanheimer Kirche vorgestellt. Er wird gemeinsam mit den Konfirmanden aus Einhausen unterrichtet werden. red/Bild: Marc Fippel © Bergsträßer Anzeiger,            Freitag, 24.05.2013

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Vorstellungsgottesdienst 2013

Am  28. 04. gestalteten die Konfis ihren Vorstellungsgottesdienst. Das Thema des Gottesdienstes war: Gemeinschaft. Ein Thema das sich durch das ganze Konfijahr zog und von vielen Seiten beleuchtet wurde. In diesem Gottesdienst kamen ausschließlich die Jugendlichen zu Wort. Sie gestalteten die Liturgie, die Gebete, die Predigt, ein Anspiel zum Gebot: „Du sollst Vater und Mutter ehren“,  und sie suchten die Lieder aus die gesungen wurden. Jeder aus der Gruppe hatte seine Aufgabe und sie alle meisterten diese mit Bravour. Das Glaubensbekenntnis war auch ganz ihr eigenes. Es entstand an einem Konfiwochenende das zusammen mit den Einhäuser Konfis gestaltet wurde. Der Vorstellungsgottesdienst war die letzte gemeinsame Aktion der Jugendlichen vor ihrer Konfirmation am 12.Mai. Ein Jahr haben sie zusammen gelernt, gespielt, gearbeitet, gelacht und über ernste Themen gesprochen. Immer war spürbar, dass diese Gruppe sich vertraut und auch zu den Teamern ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat . Im Rückblick der Jugendlichen wurde das nochmal sehr spürbar. Sie alle hatten sich in dieser Gruppe wohl gefühlt und waren gerne Teil dieser Gemeinschaft. Sie alle schätzten die Offenheit und den respektvollen Umgang miteinander. Dass dies nicht nur Lippenbekenntnisse sind, kann man daran sehen, dass vierzehn aus der Gruppe weiterhin in der Kirchengemeinde aktiv mitarbeiten wollen. Sie haben den Wunsch geäußert als Teamer in der Konfiarbeit mitwirken zu dürfen. Das bestehende Konfiteam freut sich sehr über die neuen Teamer und wünscht  ihnen, dass sie auch in dieser Gruppe erfahren können, wie wichtig und bereichernd diese Gemeinschaft sein kann.

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Kirchenvorstandsklausur

Tief im Odenwald….. …liegt nicht nur ein Bauernhaus so hübsch und fein sondern auch ein Hotel. Und in diesem Hotel (Kühler Grund) in Scharbach am Fuße der Tromm haben sich die Kirchenvorstände von Schwanheim und Einhausen zu einer Klausur getroffen. In unserer Vorstandsarbeit reden wir  meist weniger über Gott als über die Welt; liegt ja  auch in der Natur der Sache, wir haben halt viel zu verwalten. Nun wollten wir uns mal ein Wochenende nehmen, fern vom Alltagsgeschäft um dem nachzuspüren, was das heißt: zu glauben und was christlicher Glaube für mich ganz persönlich bedeutet. Die Tage waren noch mit unserem lieben Thomas geplant und wir hatten ein bisschen Bammel vor der Zeit. Aber wir hatten alle das Gefühl, dass er anwesend war und uns begleitet hat. Das war ganz besonders am zweiten Abend zu spüren, als wir nach dem offiziellen Teil zu einem spontanen Lobpreis  übergingen. In diesem Zusammenhang einen ganz besonderen Dank an unsere „Band“, Maggy und Beate. Waren natürlich alles  Lieder die uns mit Thomas verbunden haben. Aber der Reihe nach: Nach dem Ankommen gab’s  erst mal was zu essen. Und wir wurden in dieser Beziehung sehr verwöhnt. Pfarrer Greifenstein sagt nach einem Essen: „ Nimm doch die Überschrift:  -Der Kirchenvorstand hat zugenommen, an Weisheit und an Umfang-“. Sie sehen der Spaß kam auch nicht zu kurz. Üblicherweise gibt es am Anfang eines Seminars eine Vorstellungsrunde. Diesmal war es ein bisschen anders. Anstatt uns vorzustellen sollten wir malen, ein jeder ein Wappenschild mit vier Feldern. Im Ersten mussten wir unseren Geburtsort bildlich darstellen, im Zweiten unser Lieblingsessen, im Dritten unseren Lieblingsfilm und im Vierten unsere Hobbys. Anschließend mussten wir raten was der Einzelne wohl gemeint hat. War sehr lustig! Am nächsten Tag wurde es dann ein bisschen ernster. Wir haben in Kleingruppen unsere  Lebenslinien gezeichnet und geschaut wo die Ausschläge waren.  Bei dem einen war das eine mehr oder weniger kontinuierliche Linie, bei anderen wiederum  sanfte  Schwünge nach oben und unten, es gab aber auch wilde Zacken. War ein sehr emotionaler Vormittag, hätte nur ein bisschen länger dauern dürfen. In einer anderen Einheit wurde eine Predigt vom Südafrikanischen Bischof Tutu, der unter anderem sagte: Gott ist kein Christ, sondern in allen anderen Religionen zu finden, der Aussage eines protestantischen Predigers gegenübergestellt, der sagte, das Heil gibt es nur durch den Glauben an Jesus Christus. (was denken Sie?) War eine sehr spannende Sache. Ja, das Wochenende hat uns gutgetan, wir kamen miteinander ins Gespräch auch außerhalb der Seminararbeit. Unsere Kirche hat ja einiges vor mit ihren Gemeinden. So soll z.B. unser beider Kooperation durch Lorsch erweitert werden, um wie das so schön neudeutsch heißt, Synergien zu bündeln.  Kommt einiges auf die KVs zu. Aber Sie können sicher sein, dass wir das Schifflein Gemeinde richtig steuern. Wie gesagt es gab viele Gespräche ernste und heitere, es war wie in dem Lied „gut das wir einander haben“. Auch Thomas war ein Thema (der Abend war dann sehr lang.) Eins noch zum Schluss: wir durften uns die ideale Gemeinde wünschen.  Unter vielem anderen haben wir uns eine volle Kirche gewünscht. Und das möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben: Kommen Sie doch sonntags einfach einmal vorbei. GOTT freut‘s (und den Pfarrer und den Kirchenvorstand auch.) (Text: Volker Hölzel, KV Einhausen)  

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