Ausstellungseröffnung: Besonderer Gottesdienst in Schwanheim / Musikalische Begleitung durch Getogether
Licht, Luft und Liebe in der Kirche
Mit einem musikalische Gottesdienst wurde in der Schwanheimer Kirche eine Kunstausstellung eröffnet.
© Lotz
Bensheim. So lebendig kann Kirche sein: Wer am Sonntag über die Schwelle der Schwanheimer Gotteshauses trat, der staunte. Angesichts der Flut an Außergewöhnlichem tauchte man in einen einzigartigen Sinnengenuss ein. Der Duft von frischgebrühtem Kaffee lag in der Luft und die mit feinen Häppchen gedeckten Stehtische an der Rückseite luden zum Verweilen ein.
Rote, mit Helium gefüllte Luftballons in Herzform hingen in Trauben unter der Decke. Bilder – selbst in Übergröße – setzten an den Wänden und Skulpturen auf Podesten ein unkonventionelles Zeichen. Einen weiteren kulturellen Farbtupfer im Rahmen eines von Offenheit und fröhlicher Stimmung geprägten Hochamtes, in dem Pfarrer Hans-Joachim Greifenstein zudem ein Kind taufte, fügte das Gospel-Ensemble Getogether hinzu. Der Chor unter Leitung von Burghard Jungcurt konnte auf ganzer Linie überzeugen. Mit stehenden Ovationen bedankten sich die Besucher für eine schwungvolle, temperamentvolle Darbietung, die es an einer feinen, detaillierten Gestaltung nicht missen ließ.
Unter dem Titel „Licht, Luft und Liebe“ steht die dritte Ausstellung im Schwanheimer Kirchenraum. Die Gemälde und Skulpturen, die auf verschiedenste Weise die tiefe Verwurzelung mit der Natur und dem Dasein spiegeln, gaben eine passende Kulisse zu einer Musik ab, die zwar aus einem anderen Kulturkreis stammt, die aber Töne anschlägt, die Getogether originär und authentisch transportierte. „Sing a new song“: Dem Aufforderungscharakter des Titels kam die Gruppe um Burghard Jungcurt schon zum Entree nach. Sie sprühte sogleich mit der optimistischen Strahlkraft und dem schwungvollen Temperament des Gospels. Damit läutete sie das Gotteslob ein, das zu einem spannenden, eindringlichen Kulturerlebnis wurde.
Der Chor zeigte einmal mehr, dass er mit starken Stimmen aus den Vollen schöpfen kann. Das Publikum lauschte den Vorträgen wie gebannt. Die synchronen Gesten der Sängerinnen und Sänger, der dezente Einsatz von Händen und Füßen und ihre fließenden Bewegungen wirkten zusätzlich animierend.
Der Rhythmus des Gospels bewegt. Den Klängen, die den Raum der Moller-Kirche durchströmten, konnten sich die Zuhörer nur schwer entziehen. Hier wie dort wusste der Chor mit einer emotionalen Tiefe und Dichte zu berühren.
Eindrucksvoll gelang es auch der Solistin Katrin Birkenstock, die Zuhörer mit ihrer Stimme zu fesseln, die mal dunkel, mal hell, mal sehnsüchtig, mal voller Leidenschaft klang. Sie unterstrich die emotionale Intensität in einigen Musikstücken, die der Chor dann zurückhaltend untermalte.
Der Gesang, den Burghard Jungcurt am Piano und Sascha Birkenstock an der Trommel leise, aber effektvoll begleiteten, verströmte die positive Lebenshaltung und ließ eine lockere und unverkrampfte Atmosphäre mit Gospelfeeling im Kirchenraum entstehen.
„Licht, Luft und Liebe“: 14 Mitglieder der Kirchengemeinde setzten sich mit dem Thema künstlerisch auseinander: Auf der einen Seite spiegeln die Gemälde die Vielfalt der Natur in kraftvollen Wasserfarben, auf der anderen Seite zeigen Fotografien Schwanheim im Wandel der Jahreszeiten oder entwerfen ein Panorama der untergehenden Abendsonne, die die Erde in ein faszinierendes Licht taucht. Exponate steuerten Rainer Ahlheim, Harald Blecke, Tatjana Dolfen, Jürgen Drawitsch, Sylke Galler, Ulrich Heinecker, der Kindermalkreis, Karin Lendvai, Heike und Robert Loreth, Gabriele Mundt, Friedrich Mundt, Helmut Riede, Corinna Schröder, Sebastian Schumacher, Ute Schuster, Else Seehaus und Erich Zipse bei.
moni
© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 01.10.2013
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Gottesdienst direkt an der Weschnitz
Zwei große Regenbogenschirme sollten den beiden Taufkindern Helene und Lennox Schatten spenden, erklärte Pfarrer Renatus Keller, als er den Eltern beim Sommergottesdienst auf dem Rastplatz an der Wattenheimer Brücke von Lorsch die Schattenspender überreichte. Die evangelischen Kirchengemeinden von Lorsch, Einhausen und Schwanheim hatten an diesem Gemarkungsgrenzpunkt der drei Kommunen zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel eingeladen.
Bei strahlendem Sonnenschein waren auch sehr viele Christen dieser Einladung gefolgt. Die Stadtkapelle Bensheim spielte Lieder, die von allen zum Lobe Gottes gesungen wurden. Es war bereits der vierte Gottesdienst, der an der Wattenheimer Brücke gefeiert wurde. Dieses Mal allerdings waren die Lorscher erstmals dabei und Gastgeber.
Gedenken an Pfarrer Hoffmann
Gemeinsam mit den Kirchenvorstandsmitgliedern Axel Kopitschek (Einhausen), Margret Hechler (Schwanheim) und Martin Reimers (Lorsch) hatte Pfarrer Renatus Keller diesen Gottesdienst organisiert.
Er gedachte dabei auch des verstorbenen Pfarrers Thomas Hoffmann aus Einhausen, mit dem er diesen Gottesdienst vorbereitet habe. Er wisse, dass der Geistliche seiner Gemeinde fehle, sei aber sicher, dass er von anderer Warte „diesen Gottesdienst mit uns feiern wird“. Es sei eine historische Stätte, an der gefeiert werde, erinnerte der Geistliche. 1752 sei die Wattenheimer Brücke eingeweiht worden. Es galt, ein Sumpfgebiet zu überwinden.
„Das war wichtig, um auf die andere Seite zu kommen“, sagte der Seelsorger in seiner Predigt. Es war die Verbindung zwischen Lorsch und Einhausen.
Brücken verbinden zwei Ufer und auch Menschen miteinander. Da könnten Menschen zueinanderfinden, sagte er. Schränkte aber auch gleich wieder ein, dass Brücken zwischen Menschen auch zerbrechen können – etwa durch Missgunst oder Streit. Nicht umsonst laute ein Spruch „Ich komme nicht darüber hinweg“. Es erhebe sich immer wieder die Frage, wer eine neue Brücke baue, um wieder zusammenzukommen. Als Beispiel nannte Renatus Keller einen Besuch bei der ökumenischen Gemeinde von Taizé. In dem Ort kämen ständig Tausende Menschen unterschiedlichster Herkunft und Nationen zusammen – und trotz aller Sprachbarrieren verstehen sie sich miteinander.
Das Kreuz stehe in der Mitte. Es sei das Zeichen der Versöhnung, ein verbindendes Element, so der Pfarrer der evangelischen Gemeinde. Es habe etwas mit Jesus zu tun, der die Brücke zum Himmel bilde. Schon in der Bibel sei in unterschiedlichen Geschichten die Rede vom „Zusammenkommen“. Mit dem Lied „Herr gib mir Mut zum Brückenbauen“ leiteten die Gemeindemitglieder dann über zu zwei Tauffeiern.
Taufen mit Wasser aus dem Fluss
Pfarrer Renatus Keller versicherte, dass man die Idee gehabt habe, ähnlich wie bei Johannes dem Täufer am Jordan, die Kinder in der Weschnitz zu taufen. Wegen des niedrigen Wasserstandes sei aber davon doch wieder abgesehen worden.
Dennoch wurden die Kinder Lennox und Helene im Rahmen der Sommerkirche mit frischem Weschnitzwasser getauft.
Aus einem Tonkrug schüttete Pfarrer Keller dann Weschnitzwasser in das bronzene Taufbecken. Dann schüttete er in der Taufzeremonie zunächst dem kleinen Lennox Teinzer ein wenig Wasser über den Kopf und machte dann das Kreuzeichen auf seine Stirn.
Die Taufe sei das Zeichen des Lebens, um zu Gott kommen zu können. Danach wiederholte der Pfarrer diese Zeremonie auch bei der einjährigen Helena Hoffner. Anschließend überreichte er den Eltern Nadine Teinzer und Kim Ihrig und Daniela Fischer und Manfred Hoffner, beide Paare aus Lorsch, die jeweiligen Taufkerzen. ml
© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 23.07.2013
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Abschiedsfest für angehende Schulkinder
Mit einem Freiluftgottesdienst wurde das diesjährige Sommerfest des evangelischen Kindergartens Schwanheim eröffnet. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen die Abgänger der pädagogischen Einrichtung, die im kommenden Schuljahr die Carl-Orff-Schule in Fehlheim besuchen werden.
/ad.de.doubleclick.net/jump/oms.mannheimer-morgen.de/localnews_bensheim;oms=localnews_bensheim;sz=300×250;nielsen=3b;tile=3;ord=564507945619?“ target=“_blank“> Pfarrer Christian Ferber, der den Schwanheimer Pfarrer Greifenstein vertrat, segnete dabei die angehenden Abc-Schützen. Die Jungen und Mädchen, die weiterhin im Kindergarten bleiben, hatten für ihre Freunde ein Lied zum Abschied einstudiert.
Im Anschluss an den Gottesdienst warteten dann heiße Würstchen und ein leckeres Salatbüfett auf zahlreiche Abnehmer. Im Anschluss konnte man sich selbst gebackenen Kuchen und Kaffee schmecken lassen.
Die Erzieherinnen hatten für die jungen Sommerfestbesucher ein Kreativangebot vorbereit. Der große Renner waren „Spritzbilder“, die mit einer Salatschleuder hergestellt wurden. nico/Foto: nico
© Bergsträßer Anzeiger, Donnerstag, 27.06.2013
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Am Sonntag dem 16. Juni wurden die neuen Konfirmanden im Rahmen eines Jugendgottesdienstes
in die Kirchengemeinden Schwanheim und Einhausen eingeführt.
Das Thema des Gottesdienstes war: Wir sind eine Brücke.
Die Teamer beider Kirchengemeinden gestalteten den Gottesdienst und begrüßten die neuen Konfis.
Auch die neuen Teamer wurden in diesem Gottesdienst in ihre neue ehrenamtliche Tätigkeit eingeführt.
Am 23. Juni wurden die Konfirmanden in der Kirche in Einhausen der Gemeinde vorgestellt.
Weiter wurde Frau Jessica Eckhardt in ihrem Dienst als Leiterin der neuen Jugendgruppe in den Kirchengemeinden begrüßt.
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Willkommen sind alle Ergebnisse künstlerischer Arbeit von Menschen aus Schwanheim, Fehlheim, Rodau und Langwaden,
die mit Herz, Kopf und Hand ihre Produkte zum Thema „Licht, Luft und Liebe“ der Öffentlichkeit vorstellen wollen.
Beginn der zwei wöchigen Ausstellung
ist der 29.9.2013.
Bitte melden Sie sich bis spätestens 30.06.2013
im Pfarrbüro der Kirchengemeinde Schwanheim
Tel.: 06251 / 79440 an oder kommen Sie am
14.6. um 19:00 Uhr zu dem nächsten
Vortreffen in die Schwanheimer Kirche.
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Auch in diesem Jahr wurde vom Dekanat Bergstraße unter der Leitung von Frau Carla Bergmann und Helga Koltermann am 25.05.2013 ein Pilgerinnenweg angeboten.
Treffpunkt war um 14:00 Uhr der Marktplatz in Bensheim. Nach langer Regenphase hatte Petrus ein Einsehen mit den Pilgerinnen und schenkte ihnen einen sonnigen Tag ohne Regenschauer.
Zur meditativen Einstimmung besuchten die Pilgerinnen zunächst die lichtdurchflutete und wunderschöne Klarakapelle der Franziskuskirche in Bensheim. Die 24 Frauen, darunter drei von der Kirchengemeinde Schwanheim und eine aus Einhausen, wurden dort von einem Franziskanermönch begrüßt.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde folgte eine Meditation zu den, von der Künstlerin Irmintraud Teuwisse-Eckard gestalteten, Kapellenfenster.
Danach sang man Lieder, hörte Texte und tanzte einen meditativen Tanz.
Beim Pilgern sollten besonders die Augen, die Nase und die Ohren angesprochen werden. So ging es schließlich in Richtung Blütenweg, den man schweigend an traumhaften alten Villengrundstücken entlang ging. „Wie gut, dass es die stillen Dinge gibt: Stein und Blume und Baum, die Wolken und Sterne am Himmel, ein Käfer auf dem Weg, der Grashalm im Wind, das Spiel von Licht und Schatten“. Solche Texte vorgetragen von verschiedenen Personen luden unterwegs ein zur Meditation.
Die Pilgerinnen folgten dem Brunnenweg und der Kalkgasse und gelangten so zur Grillhütte am Schönberger Sportplatz, wo sie mit Kaffee und Kuchen überrascht wurden.
Frisch gestärkt ging es schweigend weiter zum Altarberg. Dort genoss man die schöne Aussicht und sang gemeinsam kurze Liedtexte.
Über den Auerbacher Friedhof erreichten die Pilgerinnen schließlich die Bergkirche in Auerbach.
Ein älterer Herr begrüßte sie herzlich und ließ die Glocken der Bergkirche für die Frauen läuten. Wieder wurden kurze Lieder gesungen, Texte gelesen und jede Frau bekam etwas Orangenöl auf die Hand gestrichen.
Anschließend machten sie sich auf zurück zum Altarberg. Dort teilten sich die Frauen ihr mitgebrachtes Abendbrot.
Über die bereits bekannten Wege, die oft Gelegenheit zum Innehalten, Schauen, Hören und Riechen gaben, ging es dann zur Michaelskirche, die die Pilgerinnen ebenfalls mit Glockengeläut empfing. Dort folgte der Abschluss der Veranstaltung mit Liedern und Segenswünsche.
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