Pfarrer


„Du, Gott, stellst meine Füße auf weiten Raum…“

… so schreibt der Psalmist es bereits in Psalm 31. Und nun sind es die vier Ortsteile Langwaden, Rodau, Fehlheim und Schwanheim, die zusammen jenen Raum abstecken, in denen ich ab dem 20. September als Ihr neuer Pfarrer meinen Dienst tun darf.

Und ich freue mich darauf!

Ich freue mich, die Kirchengemeinde mit ihren vier Ortsteilen, ja ihren Menschen kennenzulernen, die hier leben und arbeiten und unserer Gemeinde ein unverwechselbares Gesicht geben.

Ich freue mich auf die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die das gemeindliche Leben in Gruppen und Kreisen mit viel Engagement und Herzblut gestalten.


Da ich selber in einem Dorf aufgewachsen bin (Steinfurth bei Bad-Nauheim) und immer die Nähe zur Natur geschätzt habe, freue ich mich auch auf die Radwege zwischen den Ortsteilen und auf einen kurzen Schwatz mit den Landwirten am Feldrand.
Vor allem aber freue ich mich darauf, dass wir gemeinsam in der kommenden Zeit entdecken und gestalten dürfen, wie Gottes Wort und christlicher Glaube in unübersichtlichen Zeiten wie diesen Halt, Kraft und Orientierung, ja Trost spenden können. Das ist unser gemeinsamer Weg mit offenem Horizont.

Aber mit wem haben Sie es zu tun?

Darum will ich mich Ihnen kurz vorstellen.

Ich bin 48 Jahre alt und Vater von drei Kindern. Zusammen mit meiner Frau, Dr. Katrin Hildenbrand, lebe ich in Einhausen, die hier ihren Pfarrdienst versieht.


Aufgewachsen aber bin ich in dem schönen Rosendorf Steinfurth in Oberhessen. Im Studium führten mich meine Wege nach Heidelberg, Leipzig und Berlin. Im Anschluss daran habe ich meine Doktorarbeit in Religionsphilosophie verfasst, um mich dann aber dem Pfarrdienst zuzuwenden. 3 Jahre in Biedenkopf im Westerwald, 7 Jahre in der Stephanusgemeinde in Bensheim, 1 Jahr als Reformationsbeauftragter der Landeskirche der EKHN in Darmstadt, Vertretungsdienste in Stockstadt und Einhausen liegen als Stationen auf diesem beruflichen Weg.

Meine Leidenschaft neben der Theologie ist die Musik. Ich spiele eigentlich alles, was Tasten hat (von der Orgel bis zum Keyboard), und zum Leidwesen meiner Familie singe ich gerne auch laut. In meiner Freizeit gehe ich gerne joggen, darum wird man mich immer wieder auch auf den Feldwegen um Schwanheim treffen können.

In meiner Arbeit ist mir immer wieder neu wichtig, mit Menschen in gutem Kontakt zu kommen, gemeinsam zu überlegen, welche Herausforderungen und schönen Seiten das Leben hat, und wie christlicher Glaube immer wieder neu in diese Lebensphasen hineinleuchtet. Zusammen immer wieder neu Kirche mit Herz und Verstand, mit Lachen und gemeinsamen Schweigen zu gestalten, mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Alten – das ist der Reichtum geistlichen Lebens.

Der Pfarrberuf ist wie ich finde in dieser Vielgestaltigkeit einer der schönsten Berufe, die es gibt. Um so mehr wünsche ich uns allen, dass auf unserer gemeinsamen Zeit Gottes Segen und seine Gegenwart ruht!

Ihr
Pfr. Dr. Christian Ferber